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„Tourismusbetriebe brauchen jetzt Akuthilfen und Aufbaumaßnahmen für die Zukunft“

Spartenvertreter fordern über die derzeitigen Hilfsmaßnahmen hinaus rasche Unterstützung von Land und Bund und betonen die große wirtschaftliche Bedeutung der Branche.

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Krise braucht es schnellstmöglich konkrete Akutmaßnahmen zur Abdeckung der laufenden Kosten“, erklären Spartenobmann Elmar Herburger und Markus Kegele, Hotelier und designierter Obmann der Sparte Tourismus.
© istock "Aufgrund der aktuellen COVID-19 Krise braucht es schnellstmöglich konkrete Akutmaßnahmen zur Abdeckung der laufenden Kosten“, erklären Spartenobmann Elmar Herburger und Markus Kegele, Hotelier und designierter Obmann der Sparte Tourismus.

„Unseren Tourismusbetrieben nützen die Instrumente, die zur Überwindung der Krise auf einer Schuldenpolitik basieren, recht wenig. Denn damit wird das Problem nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Vielmehr braucht es schnellstmöglich konkrete Akutmaßnahmen zur Abdeckung der laufenden Kosten“, betonen Spartenobmann Elmar Herburger und Markus Kegele, Hotelier und designierter Obmann der Sparte Tourismus.

Für die Spartenfunktionäre sind die Hilfsmaßnahmen des Bundes zu ungenau und würden zu langsam und zu zeitverzögert eine Wirkung erzielen. Die Tourismusbetriebe benötigen neben den Sofortmaßnahmen des Bundes zusätzliche Akuthilfen. „Für die Betriebe sind eine Fixkostenabdeckung in der derzeitigen Krise essenziell. Die Situation fordert von den Unternehmen neue Konzepte und neue Strategien. Damit verbundene Marketingkosten für neue notwendige Marktbearbeitungen müssen gestützt werden. Auch Zinzzuschüsse für Überbrückungskredite der Tourismusbank ÖHT, wie sie in anderen Bundesländern gewährt werden, wären in Vorarlberg notwendig. Und wir plädieren klar für eine Abdeckung der Kosten für die von der Bundesregierung auferlegten Schutzmaßnahmen“, sagt Kegele.

Es gehe letztendlich nicht nur darum, die Branche über die Krise zu retten, sondern ihr auch Perspektiven für die Zukunft zu bieten. Laut Herburger und Kegele werde es zusätzliche Finanzierungs- und Förderinstrumente brauchen, um die gesamte Branche wieder in eine positive Entwicklung zu führen. Elmar Herburger: „Wir müssen vermeiden, dass die Branche nach der Krise jahrelang mit den Auswirkungen zu kämpfen hat. Stattdessen muss sie in eine Entwicklungs- und Aufbauphase kommen. Der Tourismus ist eine Schlüsselbranche mit einer landesweiten Strahlkraft und enormer gesamtwirtschaftlicher Bedeutung.“ Wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig schafft der Tourismus direktes und indirektes Einkommen und sichert gerade im ländlichen Raum wirtschaftliche Existenzen. Ohne Tourismus wären ganze Täler und Regionen entvölkert. Im Tourismus 2018/2019 wurde von den Betrieben ein Gesamtumsatz von 2,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mit den Umsätzen werden die Einkommen von 16.000 Mitarbeiter/-innen gesichert, Steuern bezahlt und notwendige Investitionen in die Zukunft getätigt. Rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes fließen aber in andere Bereiche wie Gewerbe und Handwerk, Handel, Verkehr oder Landwirtschaft ab. „Der Staat verdient von den Ausgaben des Gastes zehn Mal mehr als der Unternehmer selbst, das belegt das enorm hohe Steueraufkommen der Branche. Aufgrund dieser Wertschöpfung und Umwegrentabilität ist der Tourismus für andere Branchen und damit für die Gesamtwirtschaft ein zentraler Faktor. Daran sollte die Politik gerade jetzt besonders denken“, erklärt Markus Kegele.

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