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„Sind Ausbilder und Erzieher zugleich“

Die Polytechnischen Schulen als Partner für Jugendliche und Betriebe standen beim Treffen der Vorarlberger Ausbilder im Mittelpunkt.

Knapp 90 Teilnehmer bekamen bei der 4. Auflage des Netzwerktreffens der Vorarlberger Ausbilder einen direkten Ein- und Überblick, was die wertvolle Arbeit der Polytechnischen Schulen in Vorarlberg, betrifft.
© Land Vorarlberg/A. Serra Knapp 90 Teilnehmer bekamen bei der 4. Auflage des Netzwerktreffens der Vorarlberger Ausbilder einen direkten Ein- und Überblick, was die wertvolle Arbeit der Polytechnischen Schulen in Vorarlberg, betrifft.

Unterhaltsamer Vortrag, Erfahrungsaustausch, Lösung gemeinsamer Herausforderungen – auch die 4. Auflage des Netzwerktreffens der Vorarlberger Ausbilder entwickelte sich zur Mehrwert-Veranstaltung für alle Beteiligte. Knapp 90 Teilnehmer bekamen im Montfortsaal des Landhaus Bregenz einen direkten Ein- und Überblick, was die wertvolle Arbeit der Polytechnischen Schulen in Vorarlberg betrifft. Nach der Begrüßung durch Michael Tinkhauser (AK) und Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, brachte Gerd Sauerwein, Direktor der PTS Feldkirch, mit seinem Vortrag und wissenswerten Fakten die Situation auf den Punkt: 90% der Schüler beginnen direkt mit einer dualen Ausbildung, 40% aller Berufsschüler sind Absolventen der Polytechnischen Schule. Vorarlberg ist damit Spitzenreiter in Österreich. Das sei angesichts der Ausgangslage schon eine Herausforderung, denn bis auf wenige Ausnahmen entscheiden sich vor allem Schüler mit Lernschwierigkeiten für die die PTS, um die 9. Schulstufe abzuschließen. Knappe Mittel und mangelnde Lobby sind dabei alles andere als hilfreich. 

„Dabei bietet kein Schultyp eine vergleichbare berufs- und praxisnahe Ausbildung“, so Sauerwein. „Wir sind nicht umsonst einer der wichtigsten Schnittstellen zwischen Ausbildung und Unternehmen.“ Dank dutzender Schnuppertermine, zahlreichen Stunden an Berufsorientierung und individueller Bereuung soll jeder Schüler seine Stärken entdecken, und auch seine Möglichkeiten im Land. Digitale Services, neue Lern-Tools, positive Psychologie und vor allem sprachsensibler Unterricht führten zuletzt zu großen Fortschritten. In Zukunft wolle man diese positiven Erfahrungen dank Schüler- und Unternehmer-Feedback verstärkt in die Öffentlichkeit tragen, um diese Erfolge auch sichtbar zu machen. 

Um gerade die Kooperation mit Unternehmen zu verbessern, erfolgte im Anschluss an den Vortrag eine Gruppenarbeit. Alle anwesenden Ausbilder konnten gemeinsam mit den Direktoren der Polytechnischen Schulen Wünsche und Anregungen erörtern und formulieren. Unter den Ausbildern waren u.a. Vertreter von Doppelmayr Seilbahnen, Sparkasse Feldkirch, Rondo Ganahl, Autohaus Gerster, Meusburger, Russmedia, Alpla, Bertsch Energy oder Zumtobel.

Tipp!

Das Netzwerktreffen der Ausbilder ist eine Initiative von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Land Vorarlberg und eine weitere Maßnahme, aktiv dem herrschenden Lehrlings- und Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Die nächste Veranstaltung findet am 08. Mai statt.

Ausbilder Vorarlberg

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