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„Setzen wir alle ein starkes Zeichen der Solidarität“

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat gemeinsam mit dem Land Vorarlberg die Initiative „Einkaufen am liebsten in Vorarlberg“ auf die Beine gestellt, um die heimischen Betriebe während und über die herausfordernden Zeiten hinaus bestmöglich zu stärken.

Wirtschaftskammer Vorarlberg hat mit dem Land eine Initiative zur Stärkung der regionalen Kaufkraft ins Leben gerufen
© iStock Die Devise lautet: Zurück zur Regionalität - wir kaufen im Ländle!

„Mit dieser Initiative bauen wir auf ganz entscheidende Leitgedanken: Solidarität, Zusammenhalt und Vertrauen“, erklärt WKV-Präsident Hans Peter Metzler und betont weiter: „Am liebsten bei uns in Vorarlberg. Das ist ein absolut plausibler Gedanke: Unser Land ist nicht nur bekannt für seine offenherzige Mentalität, seine schiere Schönheit und Vielfalt, sondern auch für seine unvergleichlichen Traditionen, die einzigartige Gastlichkeit, das Wohlfühl-Ambiente drinnen wie draußen, aber auch die vielen Geschäftszweige, Handwerke und weit über die Grenzen hinaus bekannten und geschätzten Produkte. Eines ist klar: Während der weltweiten Corona-Krise zeigen die regionalen Wirtschaftskreisläufe ihre Stärke, man muss nur genauer hinsehen, sich wieder auf das Regionale rückbesinnen." Diese Rückbesinnung habe auch eine ganz starke Verknüpfung zum Thema Verantwortung: Denn wer seine Waren regional bezieht, ist selbst ein wichtiger Teil der Wirtschaftskreisläufe vor Ort und sichert somit deren Erhaltung. Doch hinter der Stärkung dieser Kreisläufe und der Kaufkraft im Land stecke weit mehr: „Denken wir an die vielen Arbeitsplätze und schlussendlich auch an unseren Wohlstand, den unserer Familien, den der Freunde und Bekannten. Hier zählt jeder Euro, der nicht ins Ausland fließt!“, erinnert Metzler. 

Wirtschaftslandesrat verweist auf Vorteile des regionalen Einkaufs

Volle Unterstützung gibt es seitens der Vorarlberger Landesregierung. Wirtschaftslandesrat Tittler verweist dabei auch auf die zahlreichen Vorteile des regionalen Einkaufs: „Einkaufen bei regionalen Unternehmen bedeutet starke Kundennähe, eine breite und hochwertige Produktpalette, beste Qualität und Service sowie kurze Transportwege. Wertschöpfung und Wohlstand bleiben im Land, können in der Region gesteigert werden und sichern Arbeitsplätze“. Gerade in diesen schwierigen Zeiten könne die Bevölkerung wie auch andere Unternehmen durch ihr Einkaufsverhalten andere Betriebe unterstützten. „Jeder Euro, der bei einem heimischen Händler ausgegeben oder in ein heimisches Produkt investiert wird, sichert Arbeitsplätze, hinter denen Familien und Existenzen stehen. Bewusster Einkauf kann ein weiterer wichtiger Beitrag zur Krisenbewältigung sein“, so Tittler.

Existenzen stehen auf dem Spiel

„Während die Adventzeit vor der Tür steht, müssen die meisten Geschäfte selbst ihre Türen geschlossen halten. Dabei ist genau jetzt die Zeit, in der die Menschen üblicherweise Geschenke kaufen und sich auf Christkindlmärkten vergnügen. Das Weihnachtsgeschäft ist für den Handel enorm wichtig und schafft für viele Handelsbetriebe jenes Polster, das sie über das Jahr hinweg benötigen, um ihre Existenz zu sichern“, stellt Handel-Spartengeschäftsführer Michael Tagwerker klar. Gerade jetzt sei es absolut wichtig, dass wir unsere Händler und Geschäfte unterstützen. Denn sie sind es, die das ganze Jahr über für uns da sind und in ihren aufwendig gestalteten Geschäften individuelle Beratung und beste Qualität aus verlässlicher Hand bieten. Wenn es um das Thema Einkaufen geht, kann man jedenfalls mit gutem Gewissen sagen: „Einkaufen am liebsten in Vorarlberg.“ „Diese Initiative soll auch daran erinnern, dass es an uns liegt, unseren Betrieben eine Chance zu geben. Das können wir etwa tun, indem wir ganz bewusst Gutscheine für die Zeit nach dem Lockdown kaufen. Oder, indem wir verstärkt den regionalen Onlinehandel nutzen oder sogar zum Telefon greifen: Viele Betriebe bieten ihren Service nämlich auch telefonisch und per E-Mail an“, führt Präsident Metzler aus. 

„Brauchen sich nicht verstecken“

So drastisch das klingt, ist es leider wirklich: Jede Kaufentscheidung kann über das Weiterbestehen regionaler Händler und Geschäfte entscheiden. „Seien wir doch neugierig und surfen durch das Online-Angebot unserer Vorarlberger Unternehmen. Wir werden merken, dass sie sich mit ihren hervorragenden Onlineshops und dem breiten und durchaus auch preislich attraktiven Sortiment nicht vor Online-Giganten und deren intransparenten und vermeintlichen Schnäppchen verstecken brauchen“, appelliert Metzler. Denn auch die Vorarlberger Betriebe bieten durchaus funktionierende Lieferservices an – mit kurzen Anfahrtswegen und besserer CO2-Bilanz. „Sicher lassen sich die gewünschten Produkte auch in Vorarlberg finden, die dann vielleicht sogar am gleichen Tag noch zu Hause eintreffen. Und wenn nicht, lassen sich die Einkäufe vielleicht auch zu einem späteren Zeitpunkt im stationären Laden tätigen. Am 7. Dezember geht es voraussichtlich wieder los und dann kann alles nachgeholt werden, was jetzt nicht möglich scheint – und es ist sicherlich noch genug Zeit für die Besorgungen und Geschenke zu Weihnachten“, ergänzt Spartengeschäftsführer Tagwerker. 

„Einkaufen?“, verdeutlichen Metzler und Tagwerker unisono: „Ganz klar: Am liebsten in Vorarlberg! Helfen wir mit, durch unsere regionalen Einkäufe diese Krise gemeinsam zu bewältigen.“

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