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„Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Tourismus forcieren“

Gastronom und Naturschutzrat Karlheinz Hehle wünscht sich eine Koordinationsstelle zwischen einer nachhaltig verstandenen Gastronomie und einer naturnahen Landwirtschaft in Vorarlberg.

Diskussionen in jüngster Vergangenheit haben gezeigt, wie sehr ein Bedarf besteht, das Dreieck „Naturschutz - Landwirtschaft - Tourismus“ als ganzheitliche Aufgabe zu verstehen.
© istock Diskussionen in jüngster Vergangenheit haben gezeigt, wie sehr ein Bedarf besteht, das Dreieck „Naturschutz - Landwirtschaft - Tourismus“ als ganzheitliche Aufgabe zu verstehen.

Für den Hotelier Karlheinz Hehle vom Hotel Schönblick ist dies ein Herzensanliegen. Diskussionen in jüngster Vergangenheit hätten gezeigt, wie sehr ein Bedarf bestehe, das Dreieck „Naturschutz - Landwirtschaft - Tourismus“ als ganzheitliche Aufgabe zu verstehen. Artgerechte Produkte sollen auf kurzem Wege vom Bauern zur Gastronomie gelangen. „Die Landwirtschaft soll dafür gute Preise erzielen können, wir hingegen profitieren von einer hochwertigen Qualität. Damit leisten wir als Tourismusunternehmen einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer intakten Landwirtschaft“, erklärt Karlheinz Hehle im Gespräch mit „Die Wirtschaft“. Schließlich verkaufe der Tourismus stets eine intakte Umwelt mit und die Gäste könnten bewusst sehen, dass hier mehr dahintersteckt. Gewisse Flächen, betont Hehle, sollten nicht aus dem Kreislauf herausgenommen werden.

Gelebte nachhaltige Regionalität: Karlheinz Hehle (li.) vom Hotel Schönblick mit seinem  Lieferanten Stefan Innauer vom Innauer Hof.
© Hehle Gelebte nachhaltige Regionalität: Karlheinz Hehle (li.) vom Hotel Schönblick mit seinem Lieferanten Stefan Innauer vom Innauer Hof.

Zielgerichtete Wertschöpfung generieren

Durch sinnvolle Kooperationen könnten diese Flächen, etwa zum Gemüseanbau, eine Schutzfunktion bekommen. Der Schönblick-Hotelier sieht aber die Landwirtschaft auch in einer Pflicht. „Viele junge Bauern suchen bewusst nach Alternativen zur herkömmlichen Landwirtschaft. Doch diese ordnet immer noch alles der heiligen Kuh Milchwirtschaft unter. Es braucht mehr Vielfalt, von der dann beide Seiten in einem fairen Austausch profitieren könnten“, sagt Hehle. Eine stärkere Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion könnte Nachfrage-Probleme lösen und eine bessere, zielgerichtetere Wertschöpfung generieren.

Wunsch nach Koordinationsbüro

Daher braucht es aus diesem Grund dringend eine Koordinationsstelle, die sich um einen Austausch zwischen Tourismuswirtschaft und Landwirtschaft kümmert. Themen wie Ausbildung,  Partnerschaften, Vertragslandwirtschaft, Sicherheit der Abnahme oder Qualität gehören dort behandelt“, richtet Hehle einen Appell in erster Linie an das Land Vorarlberg, hier tätig zu werden.
Gute Lösungen entstehen vor allem aus gegenseitigem Verständnis. Wie das geht, zeigen der Eichenberger Gastronom und Stefan Innauer vom Innauer Hof in Eichenberg. Die Partnerschaft hat zu einer Qualitäststeigerung beim Landwirt geführt. Die Gastronomie hat dabei zugleich als Werbeträger  für regionale Produkte fungiert.

Karlheinz Hehle wiederum freut sich über hochwertige tierische Produkte, die seiner Küche eine gewisse Exklusiviät geben. „Solche Kooperationen gehören vorarlbergweit ausgebaut, dazu braucht es Unterstützung“, betont Hehle.  

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