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„Jetzt ist die Zeit, sich darum zu kümmern!“

Neuer Dis.Kurs Zukunft-Schwerpunkt "Nachhaltigkeit": In diesem so vielschichtigen Begriff lässt sich auch das Wort „Haltung“ herauslesen: Die Haltung, langfristig zu denken, zu dem zu stehen, was man bereits getan hat und zu überlegen, was noch möglich ist.

In den Workshops zum Schwerpunkt Nachhaltigkeit wurde ausgiebig analysiert und diskutiert.
© Studio Fasching In den Workshops zum Schwerpunkt Nachhaltigkeit wurde ausgiebig analysiert und diskutiert.

Mit dem neuen Schwerpunkt ­­Nachhaltigkeit soll einem der bedeutendsten Themen der Zeit noch mehr Aufmerksamkeit zuteil werden, denn unser Wirtschaftsstandort muss fit und zukunftsfähig sein: Dazu gehört die Entwicklung und Pflege von Netzwerken in der Vorarlberger Wirtschaft, der damit verbundene Wissenstransfer sowie eine noch intensivere Bewusstseinsbildung zum Begriff Nachhaltigkeit. Außerdem müssen Rahmenbedingungen vor allem auf gesetzlicher Ebene stetig angepasst werden. „Dazu braucht es eine klare Positionierung der WKV, die zusammen mit der umfassenden Kommunikation des Themas forciert werden muss. Denn die Leistungen unserer Unternehmen müssen sichtbar gemacht werden, damit Vorarlberg als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit überregionale Strahlkraft erlangt. Jetzt ist die Zeit, sich darum zu kümmern“, erklärt WKV-Präsident Metzler.

Bewusstsein schaffen, Dinge anpacken

Wie können wir einen langfristig angelegten verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen für einen intakten Lebens- und Wirtschaftsraum unterstützen? Entlang dieser Leitfrage wurde in den Workshops zum Schwerpunkt Nachhaltigkeit ausgiebig analysiert und diskutiert. Was sich herauskristallisiert: Man müsse beginnen, Dinge zu tun und diese auch bewusst zu tun. Denn jeder kann überall etwas bewirken. Dabei muss auch nicht alles von Beginn an komplett ausgereift sein und es muss auch nicht alles sofort „richtig“ gemacht werden. Das Bewusstsein um den facettenreichen Begriff muss gestärkt werden, es muss Spielraum geschaffen werden „für Gedanken und Ideen, für das Ausprobieren und aktive Mitgestalten“, wie sich die Workshop-Teilnehmer einig waren.  Wichtig sei es jedenfalls auch, Wissen zu bündeln, zu koordinieren, Benchmarks zu schaffen und das alles zusammen auch wirksam zu kommunizieren. Denn in der Vorarlberger Wirtschaft mangelt es sicherlich nicht an Best Practice.

Thomas Schwarz
© Studio Fasching
Helmut Mennel
© Studio Fasching
„Man sollte aus dem ‚Müssen‘ ein ‚Möchte‘ machen. Es fängt bei jeder und jedem Einzelnen an: Wie kann ich etwas tun und wie möchte ich etwas tun? Was mache ich bereits alles?“
Thomas Schwarz, 11er Nahrungsmittel
„Nachhaltigkeit schließt mit ein, sich zu überlegen, was man auch im Kleinen tun kann, was man in einzelnen Punkten bewegen kann. Und das muss man auch nicht gleich von Beginn an richtig machen.“
Helmut Mennel,  illwerke vkw

Ideen kommunizieren und hinaustragen

Für alle Ideen und Anliegen in Sachen Nachhaltigkeit will die Wirtschaftskammer künftig eine zentrale Anlaufstelle und Plattform sein: Unternehmen brauchen einen  verlässlichen Partner, wenn es etwa darum geht, gesetzliche Rahmenbedingungen und Vorschriften so anzupassen und mitzugestalten, damit es einfacher wird, sinnvolle Beiträge zu leisten. Darüber hinaus braucht es auch einen Kommunikator und Vernetzer, der die Vorreiterrolle der heimischen Betriebe nach außen trägt.

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