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#Digitale Innovation – Dis.Kurs Zukunft

Digitale Entwicklungen brauchen ein innovatives Umfeld, ein Ökosystem, das digitale Experten anzieht und neue Bildungswege eröffnet.

Im Rahmen von Dis.Kurs Zukunft wurde intensiv an digitalen Schwerpunkten für Vorarlberg gearbeitet.
© Studio Fasching Thomas Gabriel und Udo Filzmaier präsentierten die ersten Ergebnisse aus dem Workshop #Digitale Innovation.

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und dringt dabei in alle Bereiche des Wirtschaftens und täglichen Lebens vor. Der Grad der Durchdringung ist dabei noch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ein komplettes Ignorieren dieses Megatrends wäre für Vorarlberg jedoch höchst fahrlässig, so jedenfalls die branchenübergreifende Erkenntnis. Das Ausloten von Chancen und Risiken für den jeweiligen Betrieb ist längst das Gebot der Stunde. Doch noch ist der Austausch zwischen der „alten“ und „neuen“ Welt ein zurückhaltender. Der Mangel an Fachkräften im digitalen Bereich, ein fehlendes Ökosystem als Standortfaktor und noch zu wenig ausgeprägte Strukturen kennzeichnen derzeit noch das Land in Sachen Digitalisierung. Im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft wurde intensiv in Arbeitsgruppen an digitalen Schwerpunkten für Vorarlberg gearbeitet. Schlüsselthema ist dabei in allen Diskussionen und Workshops die digitale Bildung. Wie kommen wir zu den richtigen innovativen Fachleute, wie halten wir sie im Land, welche Perspektiven bieten wir ihnen beruflich wie privat? Stichwort Infrastruktur: Wie stellen wir günstigen Wohnraum und Räume für digitale Innovationen zur Verfügung, wie fördern wie grenzüberschreitende Mobilität? Als Vision wurde die „Schaffung eines Ökosystems, das 10.000 ,digital Experts‘ anzieht, um digitale Innovationen zu leben“ definiert.

„Veränderungsprozesse werden generell immer kürzer, wir müssen uns kontinuierlichverändern, denn dranzubleiben ist wichtig.“
Udo Filzmaier, System Industrie Electronic Holding AG

Digitale Initiativen wie Hackathons, um gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen bzw. allgemeine Lösungen für gegebene Probleme zu finden, oder spezielle Konferenzen gilt es zu forcieren. Zur Förderung der digitalen Szene und Entwicklung einer Start-up-Kultur soll ein digitaler Hub - eine Drehscheibe für Digitalisierung - geschaffen werden, der sowohl physische Anlaufstelle ist als auch die Bündelung digitaler Kompetenzen darstellt und Services des Standorts aufzeigt.

„Start-ups können viel zur technologischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Region beitragen.“
Thomas Gabriel, Molindo GmbH

Finanzierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Start-ups, etwa durch ein Business Angel-Netzwerk oder, ähnlich der Tabakfabrik Linz (Strada del Start-up), gezielte Kooperationen zwischen Start-ups und industriellen Leitbetrieben müssen stärker gefördert werden. Dabei geht es um Technologien wie Virtual Reality, Blockchain, Machine Learning und künstliche Intelligenz, die uns in die digitale Zukunft führen.

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