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„Der Garten für alle Sinne“ in zweiter Etappe

Das betriebsübergreifende Projekt „Der Garten für alle Sinne“ zur Förderung von Weiterbildung und Qualifizierung Landschaftsgärtnerlehrlinge startete in die zweite Auflage. 

as betriebsübergreifende Lehrlingsprojekt „Der Garten für alle Sinne“ zur Förderung von Weiterbildung und Qualifizierung heimischer Landschaftsgärtnerlehrlinge startete am 12. März in die zweite von insgesamt fünf Auflagen.
© Lisa Mathis Stefan Gieselbrecht (Fa. Baumpflegeteam) und Lehrling beim „abhängen“

Ziel des auf fünf Jahre angelegten Projekts ist die Gestaltung einer Gartenanlage für Blinde und sehbehinderte Menschen im Blindenerholungszentrum „Haus Ingrüne“ in Schwarzach. Insgesamt 14 Landschaftsgärtnerlehrlinge aus verschiedenen heimischen Betrieben können theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in einem außergewöhnlichen Rahmen verfeinern und unter Beweis stellen. Unter der Anleitung von engagierten Profis stand im diesjährigen Modul der Baum im Mittelpunkt: Mit Baumbiologie und –pflege über spannende Klettereinheiten bis hin zu Schnittmaßnahmen und Fällungen fanden sich vielfältige Inhalte im Programm.

Projekt mit großem Mehrwert

Das Lehrlingsprojekt ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, resümiert Reinhard Brunner, Innungsmeister der Gärtner und Floristen: Die heimischen Lehrlinge können unter jährlich neuen Schwerpunkten nicht nur Erfahrungen sammeln und ihr Wissen erweitern, sondern legen obendrein auch noch einen sinnlichen und reizenden Garten für Blinde und sehbehinderte Menschen an, der Raum für Inspiration und Erholung bietet. Das verleiht dem Projekt einen ganz wertvollen sozialen Aspekt. „Bemerkenswert ist aber vor allem auch das unverzichtbare Engagement, das die beteiligten Vorarlberger Gärtner für das Projekt aufbringen. Es zeugt von Leidenschaft, Kreativität und Freude, vor allem aber dem Herzblut, das in diesem Berufsbild steckt“, hält Brunner fest.

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