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„Der Garten für alle Sinne“ in der letzten Etappe

Das betriebsübergreifende Lehrlingsprojekt ging kürzlich in die letzte Etappe. Zwei Tage lang drehte sich alles um das Thema Frühjahrspflege. 

„Der Garten für alle Sinne“ in der letzten Etappe
© Dietmar Mathis

Ziel des auf fünf Jahre angelegten Projekts ist die Gestaltung einer Gartenanlage für Blinde und sehbehinderte Menschen im Blindenerholungszentrum „Haus Ingrüne“ in Schwarzach. Zehn Landschaftsgärtnerlehrlinge aus verschiedenen heimischen Betrieben können theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in einem außergewöhnlichen Rahmen verfeinern und unter Beweis stellen. Nachdem die Schwerpunkte in den vergangenen Jahren auf Baumbiologie, Klettertechniken, Baumpflege und –schnitt sowie das Vermessen und Einmessen von Wegen und Mauern lagen, ging es in der letzten Etappe um das Thema Frühjahrspflege. Zu den vielfältigen Inhalten im Programm zählen außerdem Wegebau, Pflege von bereits angelegten Pflanzenbeeten sowie ein theoretischer Teil in Maschinenkunde. 

Projekt mit großem Mehrwert

Das Lehrlingsprojekt ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, resümiert Reinhard Brunner, Innungsmeister der Gärtner und Floristen: Die heimischen Lehrlinge können unter jährlich neuen Schwerpunkten nicht nur Erfahrungen sammeln und ihr Wissen erweitern, sondern legen obendrein auch noch einen sinnlichen und reizenden Garten für Blinde und sehbehinderte Menschen an, der Raum für Inspiration und Erholung bietet. Das verleiht dem Projekt einen ganz wertvollen sozialen Aspekt. „Bemerkenswert ist aber vor allem auch das unverzichtbare Engagement, das die beteiligten Vorarlberger Gärtner für das Projekt aufbringen. Es zeugt von Leidenschaft, Kreativität und Freude, vor allem aber dem Herzblut, das in diesem Berufsbild steckt. Ebenfalls sehr erfreut sind wir über den so wertschätzenden Einsatz unzähliger Sponsoren“, hält Brunner fest.

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