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#Bildung - Dis.Kurs Zukunft

Wie entwickeln wir kreative Maßnahmen für eine gute Bildung der zukünftigen Fachkräfte? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft.

#Bildung - ein zentrales Thema im Strategieprozess.
© Studio Fasching Jürgen Morscher und Andreas Kappaurer präsentierten die ersten Ergebnisse zu Thema Bildung.

„Die Wirtschaftskammer Vorarlberg soll ein aktiver Bildungs(pro)motor für Vorarlberg am Puls der  Zeit sein.“ Weit sind diese Vision im Rahmen des Strategieprozesses und die Realität gar nicht entfernt. Schon heute gilt die Wirtschaftskammer Vorarlberg als wesentlicher Player in Bildungsfragen. Das ist auch gut so, denn die Probleme und Herausforderungen werden auch hierzulande im Bildungsbereich nicht weniger: Am Ende der Pflichtschule fehlt es zu vielen Jugendlichen an der Ausbildungsreife, es herrscht zu wenig Begeisterung und Wertschätzung für das Thema Bildung und im Besonderen für die duale Ausbildung. Die Implementierung neuer Lerninhalte im Zuge der Digitalisierung erfolgt zu langsam und die Durchlässigkeit im Bildungssystem ist immer noch zu wenig bekannt. Soweit zur Analyse der aktuellen Situation.

„Ich erwarte mir eine Ernsthaftigkeit bei der Umsetzung der Ideen. Klar ist, dass nicht alles sofort machbar ist, die Themen müssen aber sukzessive gemeinsam angegangen werden.“
Jürgen Morscher, Morscher Farben- & Werkzeug-Handels GmbH

Darauf aufbauend diskutierten und erarbeiteten zahlreiche Unternehmer beim Auftaktevent des Dis.Kurs Zukunft in einem Workshop mögliche Maßnahmen. Die frühe Förderung von Grundkompetenzen und von Begabungen wird als zentraler Ansatz gesehen. „Dabei geht es auch ganz stark darum, die Schulen bei der Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte zu unterstützen.   Kooperationen wie mit der IG Göttingen werden wir weiter forcieren, was Anforderungen an die jeweilige Schulführung stellt. Dazu werden wir eigene Fortbildungseinheiten für Direktor/-innen und Schulleiter/-innen anbieten“, betont Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg.  Code4Kids, Lego Mindstorms, Schaffar-Tag, up2work oder die Handwerkerschule sind nur eine Auswahl an Beispielen, um Begabungen von Kindern und Jugendlichen in Vorarlberg vielseitig und begeisternd zu fördern. Hier gilt es, die Kooperation zwischen Schule, Eltern  und Wirtschaft als zentrales Element dieser Aktivitäten im Sinne einer starken Partnerschaft weiter auszubauen. 

„Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, auch ein Reformpaket oder eine neue Schulform. Erst wenn man etwas probiert hat, weiß man, was davon taugt und was verändert werden muss.“
Andreas Kappaurer, Landesschulrat Vorarlberg

Nur eine moderne Lehre wird das zu unrecht schwächelnden Image der dualen Ausbildung heben. Digitale Inhalte müssen dazu verstärkt in diese Ausbildungsschiene fließen. Eine „digitale Lernfabrik“ soll den schnellen technologischen Veränderungen Rechnung tragen und Bildungspfade sollen die Bedeutung von lebenslangem Lernen eindrücklich aufzeigen. Das gilt sowohl für die schulische als auch berufliche Ausbildung und schließt ebenso die Erwachsenenbildung mit ein. Daran knüpft auch die Entwicklung einer Mint-Strategie für Vorarlberg  zur altersgerechten und didaktisch modernen Förderung des Interesses von Kindern und Jugendlichen an Technik und Naturwissenschaft an. Dem BIFO wird dabei neben der klassischen  Berufsorientierung eine wichtig Rolle in der Fokussierung auf die technische Bildung zukommen. Das Ziel ist letztendlich eine gute Bildung unserer zukünftigen Fachkräfte.      

Informationen zum Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft

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