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„Alarmstufe rot“ für Vorarlberger Gewerbe und Handwerk

Die Vorarlberger Handwerker sind aufgrund der deutschen Reisewarnung für Vorarlberg alarmiert.

Die Handwerker haben überhaupt kein Verständnis dafür, dass mancherorts die Dramatik der Lage noch völlig verkannt wird und Lockerungen und Ausnahmen von den Coronamaßnahmen gefordert.
© iStock Die Handwerker haben überhaupt kein Verständnis dafür, dass mancherorts die Dramatik der Lage noch völlig verkannt wird und Lockerungen und Ausnahmen von den Coronamaßnahmen gefordert.
Die Betriebe aus dem Gewerbe und Handwerk sind das Rückgrat der Vorarlberger Wirtschaft, Deutschland ist der wichtigste Handelspartner und viele Handwerksbetriebe haben selbstverständlich auch Aufträge über der Grenze. Noch ist nicht vollkommen klar, wie sich die deutsche Reisewarnung für Vorarlberg auf den gewerblichen Grenzverkehr auswirkt. Im Moment wird man wohl mit einer Auftragsbestätigung nach Deutschland fahren dürfen. Es ist jedoch zu befürchten, dass es demnächst wieder zu Behinderungen kommen wird. Bernhard Feigl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, findet deutliche Worte zur aktuellen Situation: „Wir lassen es uns nicht gefallen, dass unsere Aufträge über der Grenze behindert oder verunmöglicht werden, weil einzelne schwarze Schafe durch Naivität und Uneinsichtigkeit zur weiteren Steigerung der Corona-Infektionen in Vorarlberg beitragen.“
 

Die Vorarlberger Politik hat richtigerweise mit verschärften Maßnahmen auf den Anstieg der Infizierten-Zahlen reagiert. Die Handwerker haben überhaupt kein Verständnis dafür, dass mancherorts die Dramatik der Lage noch völlig verkannt wird und Lockerungen und Ausnahmen von den Coronamaßnahmen gefordert. Spartenobmann Feigl erklärt: „Wir fordern jetzt strenge Kontrollen und auch Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen: Es kann nicht sein, dass der gesamte Wirtschaftsstandort durch die Uneinsichtigkeit Einzelner schwerstens geschädigt wird. Wir müssen mit unseren Maßnahmen die deutsche Reisewarnung so schnell wie möglich wieder wegbekommen.“

Rückfragen: Mag. Armin Immler, Spartengeschäftsführer Sparte Gewerbe und Handwerk;

T 05522 / 305-350, E immler.armin@wkv.at


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