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Zertifikat für eine „glänzende“ Zukunft

Fahrzeugaufbereiter sind keine Autowäscher, sondern höchst kompetente Fachkräfte, die jetzt reif für die Zertifizierung sind.

Pfleger (re. hinten) freut sich mit Ulrike und Albin Platl vom Autoputzmeister über das erste Zertifikat.
© Helmut Lunghammer Pfleger (re. hinten) freut sich mit Ulrike und Albin Platl vom Autoputzmeister über das erste Zertifikat.

Die Steirer sind bei einem sauberen Thema Vorreiter für die Branchenkollegen in ganz Österreich und Wegbereiter in eine „chromglänzende“ Zukunft: Die weiß-grünen Fahrzeugaufbereiter „Autoputzmeister“ und „Franz Matzhold“ sind die ersten Betriebe in Österreich, die eine Zertifizierung durchlaufen und damit für ihre Kollegen den Weg frei gemacht haben, sich ebenfalls einem Audit zu stellen, das vom Fachverband  mit der Zertifizierungsstelle Austrian Standards entwickelt wurde. 

Ein Kleber signalisiert höchste Kompetenz

Harald Pfleger, Fachgruppenobmann der Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmen: „Die Fahrzeugaufbereiter machen schon jetzt großartige Jobs, eine Zertifizierung ist aber ein sehr deutliches Signal, vor allem für Kunden, es mit einem höchst versierten, fachkompetenten und umweltbewussten Ansprechpartner zu tun zu haben.“ Immerhin sind die Kriterien streng, die Unternehmer erfüllen müssen, um zertifiziert zu werden. Zwei Jahre Praxis als Fachbetrieb gelten als Voraussetzung, vor dem Audit prüft die Zertifizierungsstelle alle Angaben des Antragstellers und definiert auch sämtliche Geschäftsabläufe: von der Übernahme des Fahrzeuges bis zur Übergabe an den Kunden, die Mitarbeiterschulung, Lagerhaltung und vieles mehr. „Das Audit muss so durchgeführt werden, dass ein direkter Zugang zum laufenden Betrieb des Serviceunternehmens möglich ist“, erklärt Pfleger. Der zertifizierte Betrieb ist zunächst für drei Jahre berechtigt, das Logo des Fachverbandes der Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmen zu verwenden. Danach ist eine Verlängerung möglich.  Die Kosten für den unternehmerischen Qualitätsschub setzen sich generell aus einer Basisgebühr von 500 Euro netto (unabhängig von der Betriebsgröße) und einem zusätzlichen Beitrag von 100 Euro netto für jeden Mitarbeiter in der Fahrzeugaufbereitung zusammen. 

Saubere Infos

Schritt für Schritt zur Zertifizierung: Alle Infos: http://bit.ly/2AhUuR7. Ergänzend zur Zertifizierungsmöglichkeit wurden Wifi-Kurse zur Fahrzeugaufbereitung vom Fachverband entwickelt, die den Teilnehmern neben theoretischem Wissen insbesondere praktische Anwendertipps näherbringen.



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