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Zarter Aufwärtstrend im Gewerbe

Nach einer zähen Durststrecke gibt es im Gewerbe und Handwerk wieder leichten Grund zu Optimismus. Das belegen aktuelle Zahlen der KMU Austria.

© Fotolia

Eine leichte wirtschaftliche Erholung zeichnet sich bei den Betrieben im Gewerbe und Handwerk ab. Wie eine aktuelle Erhebung der KMU Forschung Austria belegt, zeigen die Konjunkturpfeile wieder leicht nach oben: Für das zweite Quartal 2017 erwarten 16 Prozent der Unternehmen steigende Auftragseingänge bzw. Umsätze. Und weitere 27 Prozent der Betriebe haben vor, bis Juni den Personalstand (um durchschnittlich 51 Prozent) zu erhöhen. Insgesamt wurden dazu 444 Betriebe mit 7.882 Beschäftigten befragt. Erhoben wurde das Gesamtjahr 2016, das erste Quartal 2017 sowie die Erwartungen für das zweite Quartal.


Während das heurige Jahr unterm Strich besser angelaufen ist als zuletzt, gibt es aber nicht überall Grund zum Jubeln: So sind im Vorjahr die Investitionen spürbar eingebrochen. Im Schnitt investierten die weiß-grünen Gewerbe- und Handwerksbetriebe mit rund 3.800 Euro je Beschäftigtem um zwölf Prozent weniger als im Jahr davor. Von den Gesamtinvestitionen entfielen pro Beschäftigtem 1.700 Euro auf bauliche und 2.100 auf sonstige Investitionen.  
In puncto Umsatzentwicklung gibt es unterdessen Erfreulicheres zu berichten: Jeder dritte Unternehmer meldete für 2016 Steigerungen (um durchschnittlich 12,4 Prozent). Was die Preisentwicklung betrifft, konnten 40 Prozent der Betriebe die Verkaufspreise im Vorjahr um durchschnittlich 2,7 Prozent erhöhen. Unterm Strich weist die preisbereinigte Umsatzentwicklung weist für das Vorjahr  ein Plus von 2,1 Prozent aus.


Dieser positive Trend setzte sich auch im ersten Quartal fort. „Momentan zeigen sich leichte Frühlingsgefühle im Gewerbe und Handwerk“, sagte Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria, bei der Präsentation der Zahlen. Demnach beurteilen 18 Prozent der Betriebe die Geschäftslage als „gut“ (im Vorjahr waren es 11 Prozent), 62 als „saisonüblich (im Vorjahr 66 Prozent) und 20 Prozent als „schlecht“.


„Ein leichter Aufwärtstrend ist spürbar“, bestätigt auch Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, ergänzt aber: „Wermutstropfen ist aber, dass wir mit 2016 von einem sehr niedrigen Niveau ausgehen.“ Trotz der leichten Erholung drückt bei den heimischen Firmen in einigen Bereichen der Schuh. So geben 67 Prozent die Preiskonkurrenz als Problemfeld an. 35 Prozent  sehen im Fachkräftemangel ein großes Manko, weitere 13 Prozent klagen über den Lehrlingsmangel. Fehlendes Risiko- und Eigenkapital ist für elf Prozent ein Problem, und weitere neun Prozent haben Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme.

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