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Mein WKO

Das bringt die WKO den Selbständigen

Die WKO garantiert den rund 77.000 wahlberechtigten steirischen Unternehmen nicht nur eine starke Stimme, sondern echten Mehrwert.

Handshake
© Robert Kneschke In den Bereichen Service, Bildung und Interessensvertretung tritt die WKO Steiermark gerade für die rund 48.000 Ein-Personen-Unternehmen – das sind rund 60 Prozent aller Selbständigen – intensiv ein.

Die WKO Steiermark unterstützt insbesondere die rund 48.000 weiß-grünen Ein-Personen-Unternehmen (EPU):

In den letzten Jahren konnten hier zahlreiche Forderungen durchgesetzt werden, etwa die Adaptierung der Kleinunternehmerregelung (Erhöhung von 30.000 auf 35.000 Euro) oder der Senkung der Krankenversicherungsbeiträge.


Interessensvertretung


Die Wirtschaftskammer hat in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche Forderungen vor allem für EPU erfolgreich umsetzen können:

  • Die Grenze für die sofortige Absetzbarkeit von Ausgaben für Anlagevermögen – also etwa für die Abschreibung von Notebook, Smartphone, Schreibtischsessel und Co. – wurde durch das Forderungsprogramm der WKO auf 800 Euro verdoppelt.
  • Einführung des Krankengelds für Selbständige bei mehr als 42 Krankenstandstagen, rückwirkend ab dem vierten Krankentag.
    Halbierung des Selbstbehaltes von Arztkosten bei Erreichung von individuellen Gesundheitszielen im Rahmen des Vorsorgeprogramms der SVS sowie Senkung der Mindestbeitragsgrundlage auf das Niveau von Angestellten.
  • Um 0,85 Prozentpunkte weniger an Krankenversicherungsbeiträgen bezahlen Ein-Personen-Unternehmen auf Drängen der WKO Steiermark seit Anfang 2020. Das heißt: Ein Selbständiger mit einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro erspart sich insgesamt 300 Euro.
  • Bei der beschlossenen Erbrechtsreform und der Novellierung des Grunderwerbssteuergesetzes konnte die WKO wichtige Erleichterungen hinsichtlich Betriebsübernahmen erzielen.
  • Schon jetzt berücksichtigt das Regierungsprogramm zahlreiche WKO-Forderungen (zum Beispiel: leichtere Absetzbarkeit von Arbeitszimmern und die Erhöhung der GWG auf 1.000 Euro beziehungsweise 1.500 Euro für energiesparende Objekte)

Servicevorteil


Die WKO Steiermark ist die In-formationsdrehscheibe für alle Ein-Personen-Unternehmen – das zeigt die vorliegende Bilanz: 

  • Rund 85.000 Mal wurden allein im abgelaufenen Jahr die Experten der WKO Steiermark – von 28.100 Mitgliedsunternehmen – konsultiert. Die WKO-Experten waren dabei rund 23.600 Mal für EPU mit Rat und Tat im Einsatz. Das Service wird übrigens mit der Schulnote 1,3 bewertet.
  • Die Branchenvertretungen offerierten allein 2019 exakt 710 Themenveranstaltungen – mit über 30.200 Teilnehmern. Die WKO-Regionalstellen informierten 14.500 Personen auf 300 Veranstaltungen. Neue Trends standen dabei gleichermaßen im Mittelpunkt wie die Vernetzung.
  • Der stetig steigenden Komplexität der Anfragen (der durchschnittliche Zeitaufwand ist in den letzten Jahren um knapp 30 Prozent gestiegen) trägt die Wirtschaftskammer mit „“ Rechnung. Im digitalen WKO-Flaggschiff können zahlreiche Online-Services auf Knopfdruck abgerufen werden.
  • Immer mehr Ein-Personen-Unternehmen setzen auch auf die Dienst- und Serviceleistungen des Internationalisierungscenters Steiermark bzw. der WKO-Außenwirtschaftszentren. Als Anhaltspunkt: Allein im abgelaufenen Jahr haben rund 27 % der EPU Waren bzw. Dienstleistungen in die ganze Welt exportiert. Bei sieben Prozent entfällt mehr als die Hälfte des Umsatzes auf den Außenhandel.

Bildungsangebot


Stetige Weiterentwicklung ist für Selbständige entscheidend. Die WKO Steiermark unterstützt deshalb gerade Ein-Personen-Unternehmen mit maßgeschneiderten Bildungsangeboten:

  • Allein die Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote des WIFI Steiermark wurden im abgelaufenen Jahr rund 37.000 Mal gebucht – Arbeitgeberbetriebe kommen dabei für 60 Prozent aller Besuche auf. In 3.100 Veranstaltungen am WIFI Steiermark wurden über 125.000 Lehrstunden abgehalten. 
  • An der Fachhochschule Campus 02 bereiten sich über 1.350 Studierende auf ihren beruflichen Einsatz in Feldern der Technik und Wirtschaft heimischer Betriebe vor bzw. sind durch ihr berufsbegleitendes Studium bereits in diesen aktiv. Im neuen Studium „Business Software Development“ ist der erste Jahrgang in die duale Phase – Ausbildung im Unternehmen und an der FH – eingetreten. Im Herbst startet mit „Business Data Science“ ein weiteres Informatik­stdium, das dem digitalen Wandel Rechnung trägt.
  • Sie gelten als die Unternehmer von morgen: Rund 500 Steirer absolvieren pro Jahr eine Meisterprüfung in den unterschiedlichsten Berufen – von Kfz-Technik bis hin zu Tischler oder Masseur. Ab sofort gibt es dafür 1.000 Euro „Meisterprämie“: ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und ein großer Schritt zur von der WKO Steiermark geforderten finanziellen Gleichstellung im Bildungsbereich.


Interview: Fachkräfte und fairer Wettbewerb im Fokus

Mehr Fairplay und Handlungsspielraum für Arbeitgeberbetriebe: WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk zieht (erfolgreiche) Bilanz:

  • Von 3. bis 5. März wird die Standesvertretung der WKO Steiermark gewählt. Warum brauchen die steirischen Arbeitgeber eine starke Interessensvertretung?
    Josef Herk:
    "Digitalisierung, Globalisierung, existenziell bedeutsame ökologische und soziale Herausforderungen – die Herausforderungen unserer Zeit brauchen Menschen, die entscheiden und Risiken eingehen. Diese Unternehmer – vom regional verankerten Kleinbetrieb bis hin zum internationalen Leitbetrieb – wollen wir fördern und ihre Hindernisse aus dem Weg räumen – das ist unser Anspruch. Daher sage ich: Egal, welcher wahlwerbenden Gruppe die Stimme gegeben wird – wichtig ist die Teilnahme an der WKO-Wahl. Denn nur so haben wir eine starke Stimme in den Verhandlungen mit politischen Entscheidungsträgern."
  • Wo drückt die heimischen Arbeitgeberbetriebe am stärksten der Schuh?
    "Der Fachkräftemangel bleibt – auch durch den demografischen Wandel – eines der drängendsten Probleme. Heißt konkret: Uns brechen rund 11.000 Menschen jährlich als Arbeitsmarktpotential in der Steiermark weg. Das entspricht fast der Einwohnerzahl von Weiz."
  • Was kann man dagegen unternehmen?
    "Zum einen müssen wir die überregionale Vermittlung forcieren. Diese darf nicht an Bundesländer- oder Bezirksgrenzen enden. Wir wünschen uns daher ein Anreizmodell, um die Mobilität von Arbeitslosen zu erhöhen."
  • Was muss auf Bildungsseite passieren?
    "Wir pochen auf mehr unternehmensnahe Ausbildungen – wie etwa Schulungen in Kooperation mit Betrieben, um Personal punktgenau auszubilden. Wir können es uns nicht leisten, Ressourcen zu verschwenden. Mit den Investitionen ins Talentcenter, Center of Excellence und den EuroSkills bis zum WIFI und der FH Campus02 haben wir ein breites Angebot geschaffen. Außerdem verlangen wir eine ehrliche Debatte über qualifizierte Zuwanderung."
  • Dem Handel setzen insbesondere ausländische Online-Plattformen zu. Ihr Gegenrezept?
    "Die vorherrschenden Wild-West-Zeiten im grenzenlosen digitalen Wettbewerb müssen beendet werden. Rechtliche Konstrukte, die es Online-Plattformen erlauben, hier aus dem Ausland zwar Millionen zu erwirtschaften, aber keinen Cent in den Steuertopf zu bezahlen, gehören abgeschafft. Unsere Kooperation mit der Zoll- und Steuerkoordination erzielt dabei bereits beachtliche  Erfolge. "

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