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Mein WKO

Das bringt die WKO den Arbeitgebern

In den Geschäftsfeldern Service, Bildung  und Interessensvertretung tritt die WKO Steiermark intensiv für die rund 27.700 Arbeitgeberbetriebe des Landes ein.

Die WKO ist ein starker Partner für alle Arbeitgeberbetriebe.
© Robert Knesche Die WKO ist ein starker Partner für alle Arbeitgeberbetriebe.

Die Wirtschaftskammer ist eine starke Stimme für alle Bereiche des Unternehmertums 

Zahlreiche Forderungen konnten in den letzten Jahren umgesetzt und viele Erleichterungen für die weiß-grünen Betriebe erreicht werden.

Interessensvertretung

Wichtige Erfolge für die WKO-Mitgliedsbetriebe – ein Auszug:

  • Flexible Arbeitszeiten: Das neue Arbeitszeitgesetz erweitert seit September 2018 die höchstzulässige Arbeitszeit generell auf zwölf Stunden täglich bzw. auf 60 Stunden in der Woche.
  • Die gewerbliche Wirtschaft wurde um rund 400 Mio. Euro Einkommensteuer entlastet, das Aus der Gesellschaftssteuer brachte eine Entlastung um 100 Mio. Euro. Weitere Entlastungen hat die WKO im Regierungsprogramm 2020-2024 durchgesetzt.
  • Weniger Lohnnebenkosten: Die WKO konnte – durch Beitragsreduktionen und Entfall der Auflösungsabgabe – eine Senkung von rund 1,5 Mrd. Euro erreichen.
  • Die WKO setzt sich mit Kontrollen für den Schutz der heimischen Wirtschaft vor unlauterem Wettbewerb aus dem Ausland ein.
    Die WKO hat eine Standortanwaltschaft durchgesetzt, um Großprojekte rascher umzusetzen.
  • Abschaffung des Instanzenzugs im Baurecht durchgesetzt.
    Verdoppelung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (auf 800 Euro).
  • Meisterprämie in der Höhe von 1.000 Euro durch Land Steiermark und Stadt Graz durchgesetzt.
  • Viele weitere Forderungen konnte die WKO für Arbeitgeberbetriebe durchsetzen – wie etwa die Ausweitung der Mangelberufsliste, die Vermeidung von Doppelbesteuerungen, neue Förderungen für digitale KMU-Maßnahmen, mehr internationale Chancen durch das CETA-Abkommen und eine Fachkräfte-Offensive uvm.

Servicevorteil


Die WKO Steiermark ist die Informationsdrehscheibe für alle Arbeitgeberbetriebe – das zeigt die vorliegende Bilanz:  

  • Rund 85.000 Mal wurden allein im abgelaufenen Jahr die Experten der WKO Steiermark – von 28.100 Mitgliedsunternehmen – konsultiert. Auf die weiß-grünen Kleinbetriebe entfallen 19.500 Anfragen, für die Großbetriebe (ab 250 Mitarbeiter) waren die WKO-Experten 11.000 Mal im Einsatz. Das Service wird übrigens mit der Schulnote 1,3 bewertet.
  • Bereits über 900 Betriebsübergaben wurden in der Steiermark durch unsere Initiative „Follow me“ ermöglicht.
  • Die Branchenvertretungen offerierten allein 2019 exakt 710 Themenveranstaltungen – mit über 30.200 Teilnehmern. Die WKO-Regionalstellen informierten 14.500 Personen auf über 300 Veranstaltungen.
  • Der stetig steigenden Komplexität der Anfragen (der durchschnittliche Zeitaufwand ist in den letzten Jahren um knapp 30 Prozent gestiegen) trägt die Wirtschaftskammer mit „“ Rechnung. Im digitalen WKO-Flaggschiff können zahlreiche Online-Services auf Knopfdruck abgerufen werden.
  • Für 2020 sind weitere umfangreiche Service-Maßnahmen in Planung – etwa ein Unternehmerschutzpaket (Vorsorge-Paket für Unternehmen, Übergabe-Check, ein Betriebsanlagen-Check und ein Notfall-Paket in Form einer Bonitätsprüfung).

Bildungsangebot


Dem Fachkräftemangel steuert die WKO Steiermark mit einem vielseitigen Bildungs- und Qualifizierungsangebot entgegen:

  • Allein die Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote des WIFI Steiermark wurden im abgelaufenen Jahr rund 37.000 Mal gebucht – Arbeitgeberbetriebe kommen dabei für 60 Prozent aller Besuche auf. In 3.100 Veranstaltungen am WIFI Steiermark wurden über 125.000 Lehrstunden abgehalten.
  • Mit rund 8.500 Anmeldungen (Abdeckung ca. 75 % eines steirischen Schuljahrgangs) verzeichnet das Talentcenter der WKO, wo 13- bis 15-Jährige auf Fähigkeits-Entdeckungsreise gehen können, im dritten „Geschäftsjahr“ sein bisheriges Rekordergebnis.
  • An der Fachhochschule Campus 02 bereiten sich über 1.350 Studierende auf ihren beruflichen Einsatz in Feldern der Technik und Wirtschaft heimischer Betriebe vor bzw. sind durch ihr berufsbegleitendes Studium bereits in diesen aktiv. Im neuen Studium „Business Software Development“ ist der erste Jahrgang in die duale Phase – Ausbildung im Unternehmen und an der FH – eingetreten. Im Herbst startet mit „Business Data ­Science“ ein weiteres Informatikstdium, das dem digitalen Wandel Rechnung trägt.
  • Mit den „EuroSkills“ findet von 16. bis 20. September erstmals die Europameisterschaft der Nachwuchsfachkräfte in Österreich statt – eine weitere Aufwertung für die Lehre.


Interview: Fachkräfte und fairer Wettbewerb im Fokus

Mehr Fairplay und Handlungsspielraum für Arbeitgeberbetriebe: WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk zieht (erfolgreiche) Bilanz:

  • Von 3. bis 5. März wird die Standesvertretung der WKO Steiermark gewählt. Warum brauchen die steirischen Arbeitgeber eine starke Interessensvertretung?
    Josef Herk:
    "Digitalisierung, Globalisierung, existenziell bedeutsame ökologische und soziale Herausforderungen – die Herausforderungen unserer Zeit brauchen Menschen, die entscheiden und Risiken eingehen. Diese Unternehmer – vom regional verankerten Kleinbetrieb bis hin zum internationalen Leitbetrieb – wollen wir fördern und ihre Hindernisse aus dem Weg räumen – das ist unser Anspruch. Daher sage ich: Egal, welcher wahlwerbenden Gruppe die Stimme gegeben wird – wichtig ist die Teilnahme an der WKO-Wahl. Denn nur so haben wir eine starke Stimme in den Verhandlungen mit politischen Entscheidungsträgern."
  • Wo drückt die heimischen Arbeitgeberbetriebe am stärksten der Schuh?
    "Der Fachkräftemangel bleibt – auch durch den demografischen Wandel – eines der drängendsten Probleme. Heißt konkret: Uns brechen rund 11.000 Menschen jährlich als Arbeitsmarktpotential in der Steiermark weg. Das entspricht fast der Einwohnerzahl von Weiz."
  • Was kann man dagegen unternehmen?
    "Zum einen müssen wir die überregionale Vermittlung forcieren. Diese darf nicht an Bundesländer- oder Bezirksgrenzen enden. Wir wünschen uns daher ein Anreizmodell, um die Mobilität von Arbeitslosen zu erhöhen."
  • Was muss auf Bildungsseite passieren?
    "Wir pochen auf mehr unternehmensnahe Ausbildungen – wie etwa Schulungen in Kooperation mit Betrieben, um Personal punktgenau auszubilden. Wir können es uns nicht leisten, Ressourcen zu verschwenden. Mit den Investitionen ins Talentcenter, Center of Excellence und den EuroSkills bis zum WIFI und der FH Campus02 haben wir ein breites Angebot geschaffen. Außerdem verlangen wir eine ehrliche Debatte über qualifizierte Zuwanderung."
  • Dem Handel setzen insbesondere ausländische Online-Plattformen zu. Ihr Gegenrezept?
    "Die vorherrschenden Wild-West-Zeiten im grenzenlosen digitalen Wettbewerb müssen beendet werden. Rechtliche Konstrukte, die es Online-Plattformen erlauben, hier aus dem Ausland zwar Millionen zu erwirtschaften, aber keinen Cent in den Steuertopf zu bezahlen, gehören abgeschafft. Unsere Kooperation mit der Zoll- und Steuerkoordination erzielt dabei bereits beachtliche  Erfolge. "

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