th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKO als Türöffner zu Top-Universitäten

Durch Kooperationen der WKO mit Spitzen-Universitäten in aller Welt können heimische Unternehmen von deren Wissen und Forschung profitieren.

WKO-Vizepräsident Roth, Wirtschaftslandesrätin Eibinger-Miedl und Professor Prinz
© Jausovec WKO-Vizepräsident Roth, Wirtschaftslandesrätin Eibinger-Miedl und Professor Prinz

Eine 50-köpfige steirische Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Forschung besuchte kürzlich die USA, um neue Marktchancen und Trends zu erkunden. Eine Station der Reise führte die Steirer auch an die Elite-Universität Stanford mit der ein umfassendes Kooperationsabkommen fixiert wurde. „Wir wollen uns mit den innovativsten Netzwerken der Welt verbinden, und dazu zählt auch die Universität Stanford im Silicon Valley“, so Jürgen Roth, Vizepräsident der WKO Österreich.

Und so werden demnächst etwa 60 Mitarbeiter aus ausgesuchten Firmen direkt vor Ort an Workshops teilnehmen. Zusätzlich können vier Betriebe jeweils zwei Mitarbeiter entsenden, die sich im Rahmen eines maßgeschneiderten, zwei- bis achtwöchigen Forschungsaufenthalts mit Problemstellungen im Bereich Material und Produktionstechnik auseinandersetzen. 

Maßgeblich am Zustandekommen dieser Kooperation beteiligt war neben Roth auch der Professor Fritz Prinz, der seit 20 Jahren an der Universität Stanford unterrichtet und forscht. Er leitet das „Nanoscale Prototyping Laboratory“, das sich mit Supercomputing, Mikroskopie und quantenmechanischen Tools befasst – allesamt Technologien, die zum Innovationsmotor für die Entwicklung neuartiger Materialien geworden sind. Unternehmen, die sich dahingehend High-End-Wissen aneignen möchten, sind aufgerufen, am Auswahlprozess für die Zusammenarbeit mit Stanford-Forschern teilzunehmen.

Die Universität Stanford ist übrigens nicht das einzige Top-Forschungsinstitut, mit dem es derartige Kooperationen gibt. Im Rahmen der Wissensleuchtturm-Initiative der Außenwirtschaft Austria (AWO) wird mit Universitäten auf der ganzen Welt zusammengearbeitet. Weitere sind in Planung: So mit den Universitäten Harvard und Karlsruhe sowie dem Fraunhofer Institut. Insgesamt investiert die Wirtschaftskammer im Rahmen ihrer WKO-4.0-Reform in diese Kooperationen rund fünf Millionen Euro. „Die WKO ist damit die erste Unternehmerorganisation, der es gelungen ist, derartige Innovationspartnerschaften einzugehen“, freut sich Roth. „Normalerweise arbeiten Elite-Universitäten in dieser Form nur mit internationalen Konzernen zusammen.“ 

Kooperationen mit Spitzen-Universitäten in aller Welt

USA: Spitzentechnologie am MIT

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurde 1861 gegründet und ist eine der weltweit führenden Universitäten. Life Science, Mobilität, Transport und Materialtechnologie sind die wichtigsten Forschungsbereiche, zu denen österreichische Unternehmen künftig durch die Kooperation mit der WKO Zugang haben können. Kontakt für interessierte Firmen: Michael Friedl, Wirtschaftsdelegierter AußenwirtschaftsCenter New York: newyork@wko.at

http://web.mit.edu

Singapur: Forschung an der NTU

Heimische Unternehmen, die die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich Engineering, IT, Energie, Umwelttechnik und Materialtechnologie direkt vor Ort in Singapur kennenlernen möchten, können sich für eine Kooperation mit einer der führenden Universitäten Asiens, der Nanyang Technological University, bewerben. Weitere Infos erhalten Sie vom Wirtschaftsdelegierten Volker Amman vom AußenwirtschaftsCenter in Singapur: singapur@wko.at. 

www.ntu.edu.sg

Südkorea: IT, Material und Robotik

Das KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) befindet sich im südkoreanischen Daejeon. An dieser Spitzen-Universität werden die Forschungsbereiche IT, Materialtechnologie und Robotik ganz großgeschrieben. Genauere Informationen erhalten an einer Kooperation interessierte Unternehmen bei Franz Schröder, dem Wirtschaftsdelegierten am AußenwirtschaftsCenter Seoul: seoul@wko.at.

www.kaist.ac.kr/html/en

Schweiz: Technik an der ETH

Die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich (ETH) wurde im Jahr 1855 gegründet und zählt zu den zehn besten Universitäten der Welt. Schwerpunkttehmen für heimische Kooperationsteilnehmer sind industrielle Prozesse, Robotik sowie Smart Cities. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie vom Wirtschaftsdelegierten Manfred Schmid vom AußenwirtschaftsCenter Bern: bern@wko.at

www.ethz.ch/de


Informationsveranstaltung zur Kooperation mit der Uni Stanford

4. Dez. 2017 in der Wirtschaftskammer Österreich von 10 bis 11.30 Uhr. Anmeldung: http://bit.ly/2AE3IKx

Von Petra Mravlak

Das könnte Sie auch interessieren

  • International
Newsportal Das Steirerherz auf Business-Mission im Reich der Mitte

Das Steirerherz auf Business-Mission im Reich der Mitte

Eine hochkarätige Delegation mit Vertretern der steirischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ebnete in China den Weg für neue Kooperationen. Besonders im Bereich Bildung und Forschung geht man neue Wege.  mehr

  • International
Newsportal „Fahrt auf der politischen Geisterbahn“

„Fahrt auf der politischen Geisterbahn“

Die Brexit-Verhandlungen haben begonnen und die Ausgangslage der Briten ist mehr als abenteuerlich. Eine Analyse mit Experten. mehr

  • International
Newsportal „Export ist der Schlüssel zum Wohlstand“

„Export ist der Schlüssel zum Wohlstand“

In Sachen Export zählt die Steiermark zu den führenden Regionen Österreichs. Jeder zweite Arbeitsplatz hängt hierzulande vom internationalen Engagement ab.  mehr