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Wirtschaft schwört sich auf die Berufs-EM ein

Die EuroSkills 2020 nähern sich mit großen Schritten: Deshalb waren sie einmal mehr das zentrale Thema im Wirtschaftsparlament.

Emotionale Bilder für ein emotionales Thema: Die EuroSkills 2020 nähern sich mit Riesenschritten.
© Foto Fischer Emotionale Bilder für ein emotionales Thema: Die EuroSkills 2020 nähern sich mit Riesenschritten.
Kämpferisch war sie, die Stimmung bei der Herbst-Sitzung des steirischen Wirtschaftsparlaments in der vergangenen Woche. Und zwar in zweierlei Hinsicht, denn inhaltlich bestimmten zwei Themen die Arbeitssitzung der Delegierten: Zum einen drehten sich viele emotionale Gespräche um die aktuelle Debatte rund um die Kammerorganisationen (siehe dazu auch die Seiten 6–7). Zum anderen steckten die Emotionen – hier jedoch ausschließlich im positiven Sinne – in den „EuroSkills 2020“, der Berufseuropameisterschaft, die in diesem Jahr in der Murmetropole stattfinden wird.
Nur knappe vier Wochen nach den sieben steirischen Medaillen, davon zwei in Gold, bei der Berufs-WM in Abu Dhabi schwor WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk die Delegierten auf die „Road to 2020“ ein. „Wir starten jetzt in die heiße Phase der Vorbereitung. Damit kommt die Zeit, in der wir auch bei den Lehrlingswettbewerben enorm Gas geben und die Besten der Besten finden müssen“, sagte Herk. „Denn 2018 ist das große Jahr, wenn es um die Qualifikation für die Heim-EM geht. Darum gilt es jetzt, die besten Talente zu finden und aufzubauen.“
Insgesamt sieht Herk in den EuroSkills eine „historische Chance: Wir vermitteln dabei zeitgemäße Bilder der dualen Ausbildung, wir schaffen Vorbilder. Und die braucht unsere Wirtschaft auch dringend, um für unsere Betriebe die Fachkräfte von morgen zu sichern“, schwor Herk die Delegierten ein.

Auf der Agenda standen aber auch noch andere Programmpunkte – etwa der Impulsvortrag von Ex-Finanzminister Wilhelm Molterer – und auch zwei gemeinsame Anträge aller Wählergruppen, die zur Abstimmung vorgelegt wurden. Dabei ging es einerseits um die Gründung einer landeseigenen Infrastrukturgesellschaft, die den Breitbandausbau in der Steiermark  rasch vorantreiben soll. Der zweite Antrag drehte sich um eine Ausdehnung der Veranlagungsmöglichkeiten im Rahmen des Gewinnfreibetrages auch auf Instrumente des Alternativfinanzierungsgesetzes. Beide Anträge wurden von den Fraktionen des Wirtschaftsparlaments – es sind dies der Wirtschaftsbund, die Industriellenvereinigung, der Verband Sozialdemokratischer Wirtschaftstreibender, die Freiheitliche Wirtschaft sowie die Grüne Wirtschaft – angenommen. Alle weiteren Anträge einzelner Fraktionen wurden an den wirtschaftspolitischen Beirat delegiert, der bis zum nächsten Wirtschaftsparlament im Juni die Themen inhaltlich erörtern soll.

Von Klaus Krainer

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