th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

"Wir geben Jugendlichen eine Chance"

Beim großen Lehrlingscasting für Gewerbe und Handwerk in Graz konnten sich 150 Jugendliche direkt bei 20 Betrieben um offene Ausbildungsstellen bewerben.

Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, und AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe (r.) luden heute 150 Jugendliche zu einem Lehrlingscasting.
© Foto Fischer Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, und AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe (r.) luden 150 Jugendliche zu einem Lehrlingscasting.

Rund 150 Jugendliche aus dem Grazer Raum konnten sich heute beim großen Lehrlingscasting, einer gemeinsamen Aktion der Sparte Gewerbe und Handwerk des Arbeitsmarktservice Steiermark, rasch und unkompliziert bei 20 Betrieben um offene Lehrstellen –  von Maurer, Spengler und Tischler über Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateur und Mechatroniker bis hin zu Friseur, Fitnessbetreuer und Garten- und Landschaftsgestalter – bewerben. 

Das Lehrlingscasting unter dem Motto "Wir geben Jugendlichen eine Chance" richtete sich dabei insbesondere an Jugendliche, die noch keinen Lehrplatz gefunden haben, aber sofort mit ihrer Ausbildung beginnen können. 

Stark vom Fachkräftemangel betroffen 

"Die Mitgliedsbetriebe der Sparte Gewerbe und Handwerk sind ganz besonders stark vom Fachkräftemangel sowie vom demographischen Wandel betroffen", erklärt Spartenobmann Hermann Talowski. Deshalb setze man verschiedene Maßnahmen, um das Problem einzudämmen: „Eine dieser Maßnahmen ist das gemeinsame Lehrlingscasting mit dem Arbeitsmarktservice Steiermark, um Betriebe und Jugendliche unkompliziert und schnell zusammenzubringen."

Neben breitenwirksamen Lehrlingskampagnen wie etwa die seit über zehn Jahren laufende Aktion ‚Helle Köpfe, geschickte Hände‘ – die ebenfalls vom AMS unterstützt wird – setzt die Sparte auch auch "auf maßgeschneiderte Initiativen, um die Unternehmen bei ihrer Suche nach Lehrlingen bzw. Fachkräften zu unterstützen“.

AMS-Landgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe erklärt dazu: „Mit Stand Ende Oktober standen in der gesamten Steiermark 757 Lehrstellensuchende 901 sofort verfügbaren offenen Lehrstellen gegenüber. Den Jugendlichen eröffnen sich damit vielfältige, spannende Möglichkeiten, sich zu einer stark nachgefragten Fachkraft ausbilden zu lassen“. 

Größter Lehrlingsausbilder

"Die insgesamt 2.366 Lehrbetriebe innerhalb der Sparte Gewerbe und Handwerk bilden aktuell 6.794 Lehrlinge aus", hat Talowski spannende Zahlen parat, "die meisten Lehrlinge in der Steiermark werden damit in einem Betrieb der Sparte Gewerbe und Handwerk ausgebildet."

Insgesamt zählt die Sparte 48.811 Mitgliedsbetriebe, knapp über 10.000 davon sind Arbeitgeberbetriebe, die insgesamt rund 120.100 Menschen beschäftigen. „Die Mitgliedsbetriebe der Sparte Gewerbe und Handwerk bilden damit ein wichtiges Rückgrat der betrieblichen Lehrausbildung von steirischen Jugendlichen“, ergänzt Snobe.

Das könnte Sie auch interessieren

Harb, Edelsbrunner, Leitner, Niegelhell, Herk

Volle Fahrt in Richtung digitale Zukunft

280 Unternehmer aus Fahrzeughandel, Kfz-Technik und Karosseriebautechnik kamen zum „Tag der steirischen Kfz-Wirtschaft“. Auf der Agenda standen heiße Eisen wie neue Antriebsarten und die Digitalisierung. mehr

Thomas Tomberger: „Für die Entsorgung müssen wir jetzt Geld verlangen.“

Preise für Altpapier schwer unter Druck

Seit China die Importe stoppt, rasseln die Preise für Altpapier europaweit in den Keller – fürs Abholen wird also künftig bezahlt werden müssen. mehr