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Wie Steirer-Firmen den Grazer Dom aufpolieren

Seit Ostern wird der Grazer Dom renoviert. Zahlreiche steirische Betriebe sind an dem Projekt beteiligt. Ein Lokalaugenschein.

Schwindelfreiheit gefragt: Projektleiter Peter Grabner im Gespräch mit Redakteurin Karin Sattler (v. l.)
© Foto Fischer Schwindelfreiheit gefragt: Projektleiter Peter Grabner im Gespräch mit Redakteurin Karin Sattler (v. l.)

Vor verschlossenen Türen steht man derzeit, wenn man in den Grazer Dom möchte. Grund sind umfassende Renovierungsarbeiten im Inneren des Kirchenbaus, die heuer nach Ostern begonnen haben. Wir haben uns vor Ort – in schwindelerregenden Höhen – mit Projektleiter Peter Grabner von der Diözese Graz-Seckau ein Bild von den Renovierungsarbeiten gemacht.

„Der Grazer Dom gehört zu den kunst- und kulturhistorisch wertvollsten Bauwerken der Steiermark. Es freut uns sehr, dass die steirische Wirtschaft die Generalsanierung finanziell unterstützt“, sagt Grabner. Denn insgesamt schlägt die Renovierung mit rund sechs Millionen Euro zu Buche. 

Die Arbeiten an der Decke des Langhauses sind bereits abgeschlossen, nunmehr werden Gemälde, Seitenaltäre, Grabdenkmäler, die Kanzel und Bänke wieder in Schuss gebracht. Als nächste Bauabschnitte sind das Presbyterium und die Seitenkapellen geplant, im Jahr 2022 sollen die Arbeiten nach der Orgelsanierung finalisiert sein.

Viele Betriebe im Einsatz

Zahlreiche steirische Betriebe legen bei den Arbeiten Hand an: Damit diese starten konnten, hat die Gerüstbaufirma Hasenhütl aus St. Marein bei Graz sage und schreibe 40 Tonnen (!) Gerüstmaterial auf drei Plateaus verarbeitet. Für die Baumeisterarbeiten zeichnet die Helmut Stindl GmbH verantwortlich, bei den Elektroinstallationen bringt die Ederegger InstallationsGmbH aus Graz ihr Know-how ein. Der renommierte Grazer Betrieb Grein erledigt die Steinmetzarbeiten, an einem neuen Beleuchtungskonzept tüftelt man bei XAL. 

Die Malerarbeiten setzt die Firma Platzer aus St. Stefan im Rosental um, der Betrieb Pabst aus Semriach kümmert sich um die Tischlerarbeiten. Als Schlosser werkt die Firma Sauseng Metalltechnik und bei der Instandhaltung der Luster bringt die Firma Gebrüder Palme aus Voitsberg ihr Know-how ein. 

Dazu kommen zahlreiche Res­tauratoren, die bei den Fresken, dem Stuck, dem Holzinventar und den Gemälden behutsam Hand anlegen. Ein gemeinsamer Kraftakt, damit das Baujuwel bald wieder in neuem Glanz erstrahlt. 

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