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Wie Gräber heuer wieder stilvoll geschmückt werden

Hochsaison für Friedhofsgärtner: Die Wochen vor Allerheiligen sind für einen großen Teil des Umsatzes verantwortlich.

Friedhofsgärtnerin bei der Arbeit
© Blumen Engele/CG Photography, Gerhard Donauer Kaum mehr wegzudenken: Die Herbstheide Calluna ist ein fester Bestandteil von Grabschmuck für Allerheiligen.

Zu Allerheiligen und Allerseelen sind sie überall auf Österreichs Friedhöfen zu sehen: Gestecke und Blumenschmuck, mit denen man wertschätzend der Verstorbenen gedenkt – eine Tradition, deren Wurzeln sich bis ins 4. Jahrhundert zurückverfolgen lassen.

Für die zwölf heimischen Friedhofsgärnter und die rund 610 Mischbetriebe sind die Wochen vor Allerheiligen „die absolute Hochsaison“, bestätigt Mario Marbler, Berufsgruppensprecher der Friedhofsgärtner und Inhaber von Blumen Engele. „Wie die Erfahrung aus meinem Betrieb zeigt, machen die Friedhofsgärnter rund um Allerheiligen und Allerseelen ungefähr 20 Prozent ihres Jahresumsatzes“, so Marbler.

Und das kündigt sich schon ab Oktober an: „Grundsätzlich läuft der ganze Monat sehr gut, aber gerade ein, zwei Tage vor Allerheiligen wird die Nachfrage noch größer. Dabei ist für den Kunden die Qualität und die Optik weit wichtiger als nur der Preis eines Gestecks“, verrät er. Auf welche Trends die Steirer heuer bei der Wahl eines passenden Grabschmucks besonders setzen? „Unsere Kunden achten wieder vermehrt auf Regionalität und wählen eher Gestecke mit natürlichen Materialien wie Chrysanthemen, Astern, Tannenzweigen oder Moosen aus“, erklärt der stellvertretende Innungsmeister der Gärtner und Floristen. Nachhaltigkeit sei inzwischen für die Steirer immer wichtiger geworden: „Frühere Trends, wie zum Beispiel blau eingefärbte Erika, werden daher überhaupt nicht mehr nachgefragt“, schließt er.

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