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Wie Familienbetriebe reüssieren

Das Bankhaus Spängler hat in einer Studie die Erfolgsfaktoren von Familienbetrieben untersucht. Worauf es ankommt.

Drei Frauen aus drei Generationen
© juniart – Fotolia Immer mehr Betriebe haben einen Familienrat oder Familienkodex.

Familienbetriebe gelten als veritabler Wirtschaftsmotor: Mehr als die Hälfte der rot-weiß-roten Unternehmen in Österreich sind in Familienbesitz. Grund genug für das Bankhaus Spängler, die Erfolgsfaktoren dieser Betriebe in Kooperation mit Joshua Consulting unter die Lupe zu nehmen.

Untersucht wurden 59 große Unternehmen mit insgesamt 32.000 Mitarbeitern. Demnach sind es vor allem drei Instrumente, die den wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich beeinflussen, wenn sie gemeinsam eingesetzt werden: ein Familienkodex für die Eigentümersphäre, eine Nachfolgeplanung zur Sicherung des Unternehmens und eine umfassende strategische Planung.

„Uns war wichtig, erfolgreiche große Unternehmen in der Studie zu haben, die bereits über mehrere Generationen bestehen“, so Geschäftsführerin Barbara Joshua. 51 Prozent davon sind eigentümergeführt, 47 Prozent haben eine gemischte und fünf Prozent eine reine Fremdgeschäftsführung. Etwa 40 Prozent der Betriebe in der Studie verfügen über einen Familienrat oder einen Familienkodex. „Wir beobachten, dass immer mehr Unternehmen vor allem mit gemischter oder Fremdgeschäftsführung einen Familienkodex erarbeiten“, so Werner G. Zenz, Vorstandssprecher des Bankhauses Spängler.

Zudem wurden zwei markante Tendenzen festgestellt: Familienbetriebe mit Fremdgeschäftsführung haben deutlich seltener Notfallpläne (40 versus 80 Prozent).

Was die Nachfolgeplanung betrifft, gaben 68 Prozent der befragten Betriebe an, in den nächsten zehn Jahren übergeben zu wollen – wobei drei Viertel schon einen Nachfolger in Aussicht haben. „Das mag auf den ersten Blick positiv erscheinen, jedoch unterschätzen viele die Dauer und den Kommunikationsaufwand einer Übergabe“, so die Studienautoren.

Wichtig ist auch eine umfassende strategische Planung: Die meisten Familienbetriebe können diese vorweisen. „Den Unterschied machen Inhalte und Umsetzung: Wer auch Elemente wie Führungsgrundsätze und ein Mitarbeiterleitbild festschreibt, schneidet besser ab“, heißt es. „Werden die Geschäftsführer und Führungskräfte anhand strategischer Ziele beurteilt, performt das Unternehmen wesentlich erfolgreicher“, schließt Joshua. 

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