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Wie ein „Start-up“ Weiz ins 20. Jahrhundert katapultierte

Eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Weiz würdigt 125 Jahre moderne Wirtschaft in der Stadt.

Die Weizer Elektrizitätswerke waren die Grundlage für die moderne Weizer Wirtschaft.
© Stadt Weiz Die Weizer Elektrizitätswerke waren die Grundlage für die moderne Weizer Wirtschaft.

Weiz. 125 Jahre ist es her, dass Weiz das Tor zur modernen Wirtschaft aufgestoßen hat. Damals, im Jahr 1892, brachte nämlich der Ingenieur Franz Pichler mit den „Weizer Elektrizitätswerken F. Pichler & Co“ den elektrischen Strom in die Oststeiermark. Damit war Weiz nach Wien die zweite Stadt in Österreich mit elektrischem Licht. Eine Technologie, die damals eine Innovationskraft hatte, die nun wohl mit 3D-Druckern, Smart Production und autonomen Fahren vergleichbar ist. Und noch heute ist Weiz aus dem Energiemarkt eine nicht wegzudenkende Größe. Siemens Transformers, Andritz Hydro und Elin sind hier zuhause und statten Kraftwerke und Offshore-Parks rund um die Welt mit Generatoren, Turbinen und Transformatoren aus. Sie sind aus dem innovativen „Start-up“ von damals hervorgegangen.

Doch Franz Pichler experimentierte auch mit einer Technologie, die heutzutage wieder populärer wird. Schon im Jahr 1902 testete der „elektrische Franzl“ in Weiz einen E-Lkw auf der Steinbruchstraße.

Die Stadt Weiz würdigt den großen Innovationsschritt Franz Pichlers mit einer Sonderausstellung im erst vor einem halben Jahr eröffneten Stadtmuseum. „Zusätzlich zu unserer Dauerausstellung, die die ersten 60 Jahre der Pichlerwerke dokumentiert, haben wir für die zweite Hälfte der Geschichte eine Sonderausstellung im öffentlichen Raum geschaffen“, erzählt Stadthistorikerin Susanne Kropac. Zu sehen ist die Ausstellung voraussichtlich noch bis November. 

Nähere Infos gibt es im Internet unter www.weiz.at. Eigene Sonderführungen für Unternehmen können Sie bei Harald Polt direkt unter
harald.polt@weiz.at oder 0664/60931255 buchen.



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