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Wie die Wirtschaft gewählt hat

Die Unternehmerschaft hat bei der WKO-Wahl die Weichen für die Zukunft gestellt: Mit 71 Prozent baut der Wirtschaftsbund seine Vormachtstellung aus.

Glückwünsche nach der Wahl
© Foto Fischer LH Hermann Schützenhöfer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl beglückwünschen das WKO-Präsidium zur erfolgreichen Wahl.

Nach einem intensiven Wahlkampf, einem kräfteraubenden Termin-Marathon und monatelangen Vorbereitungen war es kürzlich so weit: Die weiß-grünen Unternehmer haben bei der WKO-Wahl ihre Interessensvertretung gewählt – und damit die Weichen für die Zukunft gestellt.

Entsprechend viel zu tun hatte das Team rund um Wahlleiter Jürgen Köstner, das den weiß-grünen Urnengang der Unternehmerschaft bis ins Detail organisierte und mit Argusaugen überwachte. Schon im Vorfeld der WKO-Wahl von 3. bis 5. März hatten rund 20.000 Unternehmer mittels Briefwahl gewählt, insgesamt wurden exakt 37.194 Stimmen abgegeben. Umgelegt auf die 99.145 Wahlrechte, die sich durch Mehrfachberechtigungen ergeben, ist die Wahlbeteiligung von zuletzt 46,9 Prozent auf aktuell 38 Prozent gesunken. Ein Umstand, der nicht zuletzt auf das starke Wachstum der Personenbetreuungsbranche zurückzuführen ist (siehe auch Bericht unten).

Ein eindeutiges Ergebnis förderte die Auszählung der Stimmzettel zutage: Der Wirtschaftsbund (WB) konnte seine bislang schon sehr starke Position noch weiter ausbauen – so schenkten 71 Prozent der Wähler der Fraktion des amtierenden WKO-Steiermark-Präsidenten Josef Herk das Vertrauen. Mit exakt 25.526 Stimmen und einem Plus von 2,5 Prozentpunkten konnte der WB seine Vormachtstellung weiter untermauern. Umgerechnet entfallen damit 804 Mandate auf den WB.

Stimmen und Mandate

Auf Platz zwei folgt der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV), der mit 10,9 Prozent der Stimmen und einem Plus von 1,4 Prozentpunkten nun zweistellig ist. Insgesamt hält der SWV jetzt 103 Mandate. Grund zur Freude hat auch die Grüne Wirtschaft (GW), die mit einem Zuwachs von 0,7 Prozentpunkten auf 9,1 Prozent der Stimmen gekommen ist. Was sich auch deutlich auf die Mandatsverteilung niederschlägt: Dort verfügt die Grüne Wirtschaft nun um zehn Mandate mehr als zuletzt, nämlich über aktuell 68. Wenig bis gar nicht euphorisch zeigt sich die Freiheitliche Wirtschaft (FW), die markante Einbußen von 4,9 Prozentpunkten auf nunmehr 7,1 Prozent hinnehmen musste. So kam die Freiheitliche Wirtschaft auf insgesamt 2.538 Stimmen. Bei der letzten WKO-Wahl war die Fraktion rund um Erich Schoklitsch noch auf Platz zwei gelandet. Ein Blick auf die Mandatsverteilung weist aktuell 54 Mandate aus. Sonstige Listen inklusive „Unos“ kamen insgesamt auf 1,9 Prozent, was umgerechnet zehn Mandaten entspricht.

Wie es nach der geschlagenen WKO-Wahl jetzt weitergeht? Der weitere „Fahrplan“ sieht vor, dass jetzt zu den konstituierenden Sitzungen der Fachgruppenausschüsse und der Fachvertreter geladen wird. In diesen wählen die Mandatare den Obmann und die zwei Stellvertreter. In weiterer Folge werden auch die Spartenvertretungen und Spartenkonferenzen auf Landes- und Bundesebene auf Basis des Ergebnisses der Urwahlen besetzt. Den Schlusspunkt der Wahlvorgänge bildet die Wahl des Präsidenten bei der konstituierenden Sitzung des Wirtschaftsparlaments, das für den 27. Mai geplant ist.

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