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Wie die Reinigungsbranche ihr Image aufpolieren will

Anlässlich des Tags der Reinigungsbranche am 8. November räumt der neue Innungsmeister Gerfried Kapaun mit Vorurteilen auf.

Fensterreinigung
© Adobe Stock Die Gebäudereiniger und Hausbetreuer sorgen professionell für Sauberkeit, Hygiene und Wohlbefinden.

Er geht auf die Krimiautorin Gesine Schulz und ihre Romanfigur Karo Rutkowsky zurück: der „Tag der Reinigungsbranche“, der am 8. November gefeiert wird. In wenigen Tagen ist es wieder so weit. Grund genug für die Branchenvertreter, mit Vorurteilen über die Branche aufzuräumen.

So ist es dem neuen Innungsmeister Gerfried Kapaun, der Franz Josef Liebich nach 19 Jahren an der Spitze nachfolgt, ein großes Anliegen, das Image der Branche buchstäblich aufzupolieren: „Wir putzen nicht, sondern wir reinigen – und das mit fundiertem Wissen aus Chemie und Umwelt.“

Lehrberuf Reinigungstechniker

Die Basis dafür schaffe der Lehrberuf Reinigungstechniker, „der viele Perspektiven bietet, vom Vorarbeiter bis zum Objektleiter und zur Meisterprüfung“. Auch ein gewisses Maß an „Abenteuerlust“ sei gefragt, „wenn man auf Hebebühnen unterwegs ist oder sich von oben abseilt“.
Wichtig ist ihm auch die Differenzierung zwischen dem freien Gewerbe Hausbetreuer und dem gebundenen Gewerbe der Gebäudereiniger. Während Hausbetreuer im Privatbereich tätig sind, werden Gebäudereiniger u.a. zur Reinigung von Geschäften, Arztpraxen und OP-Sälen eingesetzt. „Viele wissen nicht, dass der Auftraggeber haftet, wenn Kompetenzen überschritten werden. Und das kann dann richtig ins Geld gehen“, warnt er.

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