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Wer selbst Asbest-Platten entfernt, riskiert Gesundheit

Die Debatte um die Abfalldeponie in Frohnleiten hat das Thema Asbest wieder in den Fokus gerückt. Die Innung mahnt zu Vorsicht und schult Unternehmen.

Zwei Arbeiter bei Dachsanierung
© Adobe Stock Bei Dachsanierungen sollten nur Profis Hand anlegen.

Jahrelang galt Asbest als „Wundermittel“ unter den Baumaterialien, bevor es 1990 verboten wurde. Doch aus aktuellem Anlass um die Deponie in Frohnleiten sorgt die Faser jetzt wieder für Diskussionen. Bei unsachgemäßem Umgang birgt Asbest, das unter anderem in Dachplatten Verwendung findet, nämlich ein beträchtliches Gesundheitsrisiko. Die dünnen Fasern können sich in der menschlichen Lunge festsetzen und oft Jahrzehnte später Krebs oder die sogenannte Asbestose auslösen. Die zuständige Innung der Dachdecker mahnt zur Vorsicht: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und schulen laufend unsere Mitgliedsbetriebe im Umgang mit Faserzementplatten“, sagt Innungsmeister Helmut Schabauer.

Schuttrutsche als absolutes No Go

Elementar sei, die Asbestfasern bei der Sanierung nicht zu beschädigen, damit kein Staub freigesetzt wird. Entsprechend sachgemäß müsse bei Demontage und Abtransport vorgegangen werden. „Das ist gewährleistet, wenn die Eindeckung in eigenen verschlossenen Säcken zu Boden befördert wird, ein Hinunterwerfen oder Verwenden einer Schuttrutsche ist ein absolutes No Go“, konkretisiert der Experte.

Zudem rät er zu einer ganzheitlichen Vorgehensweise bei Dachsanierungen: „Ein Drüberarbeiten auf den Platten, ohne diese zu entfernen, verschiebt das Problem nur.“ Zudem wird davon abgeraten, Asbestzementplatten mit Hochdruckgeräten zu reinigen, um sie zu beschichten. Auch hier werden Fasern freigesetzt: „Finger weg von Selbstmaßnahmen oder der Abnahme von Altmaterial aus dem Internet für eigene Zwecke.“

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