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Wer Hilfseinsätze künftig bezahlen wird

Mitarbeiter, die während der Arbeit zu Notfällen ausrücken, haben künftig Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Jetzt steht fest, wer das bezahlen wird.

Feuerwehrmannschaft
© Kzenon, stockadobe Oft rücken ganze ganze Mannschaften aus Betrieben zu Einsätzen aus. Jetzt ist die finanzielle Regelung endlich auf Schiene.

Großbrand in einer Bäckerei in Haus im Ennstal vor wenigen Wochen. Nur dem (zusätzlichen) Einsatz von Mitgliedern Freiwilliger Feuerwehren war es zu verdanken, dass die Hilfskette noch rascher funktioniert hat. Helfen die „Freiwilligen“ während ihrer Arbeitszeit, dann fragen sie nicht danach, wer das bezahlen wird. Die Unternehmer aber sehr wohl. Jetzt hat der Nationalrat beschlossen, dass Dienstnehmer als Mitglieder einer freiwilligen Organisation bei einem sogenannten Großschadensereignis bzw. bei Rettungseinsätzen am Berg unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entgeltfortzahlung haben. Die Unternehmer können damit eine Refundierung der entstandenen Kosten bei der Landesregierung beantragen, die sich wiederum das Geld aus dem Katastrophenfonds des Bundes zurückholt. Der Pauschalbetrag/Tag beträgt 200 Euro.

Großschadensereignis

Harald Eitner, Chef der FA Katastrophenschutz und Landesverteidigung in der steiermärkischen Landesregierung, mit wichtigen Einschränkungen bzw. der genauen Definition der Voraussetzungen für die Rückvergütung: „Unter einem Großschadensereignis sind Einsätze zu verstehen, die mindestens acht Stunden dauern. Außerdem müssen Einsatz- und Ruhezeiten deckungsgleich mit der Normalarbeitszeit sein.“ Nur wenn das alles von den Einsatzorganisationen bestätigt wird, können, so Eitner, von Betrieben Anträge beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung – FA Katastrophenschutz und Landesverteidigung – eingebracht werden. Formulare als Download und alle Informationen: www.katas­trophenschutz.steiermark.at.

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