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Wenn Zapfsäulen sprechen könnten

Ein Foto von James Dean bei seinem letzten Tankstopp lockt ebenso zu „Mythos Tankstelle“ im Volkskundemuseum wie nostalgische Zapfsäulen.

Der „Benz 1“ ist das Herzstück der Ausstellung. Pfleger, Eberhart und Roth (v. l.) laden zum Rundgang von „Mythos  Tankstelle“.
© Lunghammer Der „Benz 1“ ist das Herzstück der Ausstellung. Pfleger, Eberhart und Roth (v. l.) laden zum Rundgang von „Mythos Tankstelle“.

Die Idee, die Geschichte der heimischen Tankstellen fundiert aufzurollen, war eigentlich „nur“ als Uniprojekt geplant. Dass der Streifzug durch die Historie der weiß-grünen Spritlieferanten eine ganze Ausstellung füllen sollte, das hätte sich Helmut Eberhart, Grazer Uni-Professor für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, niemals erträumt. Jetzt aber ist der „Mythos Tankstelle“, der von der WKO Steiermark als Partner mitgetragen wird, begreifbar. Bei einer Ausstellung im Grazer Volkskundemuseum bis 6. Jänner 2020, die von Eberhard, Eva Kreissl und Johannes Maier kuratiert wurde.

Berta Benz auf großer Fahrt

Der Streifzug ist nicht nur eine Bilderschau, die tiefe Blicke in die Vergangenheit erlaubt, sondern ein aktives Erlebnis, für das neben historischen Zapfsäulen und anderen Exponaten vor allem die „Black Box“ sorgt, in der alte Werbespots und herrliche (Kino-)Kultfilme rund um das Thema abgespielt werden.  Wie lebendig die Geschichte ist, das beweist der originalgetreue und absolut fahrbereite Nachbau jenes Benz-Motorwagens, mit dem die Ehefrau des Automobilpioniers Carl, Berta Benz, 1888 auf große Fahrt gegangen ist. Bei einem „Tankstopp“ vor einer Apotheke hat sie mit dem Betanken von Fleckbenzin in Ermangelung eines anderen Treibstoffs die Geschichte der Tankstellen quasi begründet.

Erste Zapfsäule am Jakominiplatz

Und diese hat österreichweit federführend in Graz stattgefunden: an der ersten rot-weiß-roten Zapfsäule auf dem Jakominiplatz, die ab 1924 der heimischen Mobilität Flügel verliehen hat. Eberhart: „Innerhalb kürzester Zeit wurde die Stadt von einem Tankstellen-Netz durchzogen, das auch architektonisch höchst ansprechend auf sich aufmerksam gemacht hat.“ Auch wenn viel Nostalgie längst innovativen Notwendigkeiten gewichen ist, die Betreiber haben den Tankautomaten-Boom Paroli geboten. Als Nahversorger und Orte der Begegnung, wie es Harald Pfleger, Obmann der FG Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmen, und Jürgen Roth, FG-Obmann Energiehandel, bei der Eröffnung der Ausstellung auf den Punkt gebracht haben: „Unsere Kunden kommen, um zu tanken, und bleiben, um im Shop einzukaufen, sich in der Gastlichkeit zu bedienen und Freunde zu treffen.“


Gewinnen Sie Tickets für Mythos Tankstelle


Neugierig? Dann schicken Sie uns ein Mail mit dem Kennwort "Mythos Tankstelle": redaktion.stwi@wkstmk.at. Unter allen Einsendern verlosen wir 25 X 2 Freikarten für die Ausstellung im Grazer Volkskundemuseum, die einen spannenden Streifzug durch die Geschichte der weiß-grünen Zapfsäulen garantiert. Dank Kinderspielecke ein Erlebnis für die ganze Familie


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