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Wenn ein Lehrling bei den Spediteuren voll auf Kurs ist

Die steirischen Spediteure haben einen „Superstar“ gesucht und gefunden: Michaela Duzic hat die Styrian Skills gewonnen.

Ferstl mit Duzic
© Lunghammer Ferstl gratulierte mit Konzertkarten dem großen Musikfreak Duzic

Sie wird im Juli 21 Jahre alt und brennt für ihren Beruf: Michaela „Michi“ Duzic, die sich nach ihrem Sieg bei den Styrian Skills beste Nachwuchsspediteurin der Steiermark nennen darf. Bei den Landesmeisterschaften in der WKO in dieser Woche hat sie mit dem Stockerlplatz auch die Fahrkarte zu den Austria Skills im November in Graz gelöst.

Für die Maturantin eigentlich nur die logische Folge einer erstklassigen Lehre, die sie bei „Kühne & Nagel“ seit 2014 absolviert: „Ich bin zur Zeit mit Wissen vollgestopft, weil ich gerade die Berufsschule abgeschlossen habe und mich für die LAP im Juli vorbereite.“ Dass sich Duzic aber weit über das geforderte Ausmaß für ihren Job als (angehende) Spediteurin begeistert, das kann auch Günther Hahn, Standortleiter von Kühne & Nagel für Steiermark und Kärnten, nur bestätigen: „Duzic hat, wie alle zwölf Lehrlinge, die wir im Schnitt jährlich ausbilden, sämtliche Abteilungen durchlaufen und in allen Feedback-Runden nur mit Bestnoten gepunktet. Es war ein regelrechtes Griss um sie.“

Der Sieg von Duzic bei den Styrian Skills ist für Hahn nur Bestätigung dafür, dass es sich bezahlt macht, viel Geld in den Nachwuchs zu investieren. „Vor allem auch, weil es unglaublich schwer ist, Spezialisten am freien Markt zu bekommen, die müssen wir daher schon selbst ausbilden.“

Die Karriereleiter im Konzern hat der Musik-Freak Duzic bereits klar im Auge: „Ich hänge jetzt noch ein Lehrjahr als Logistikerin an, damit ich wirklich alle Fachbereiche in der Tasche habe.“ Die Herausforderung Austria Skills nimmt die Löwin (Sternzeichen)  bereitwillig an: „Ich werde alles tun, um den Sieg in die Steiermark zu holen.“

Dabei bekommt sie von der Unternehmensleitung und der WKO volle Unterstützung: Alfred Ferstl, Spartenobmann Transport und Verkehr, war auch einer der Ersten, die dem Nachwuchstalent gratulierten: „Die ständig steigenden Herausforderungen in der Branche schaffen wir nur mit guten Leuten, die nachkommen.“

Dass sie heute beruflich schon mit 21 Jahren sehr weit oben steht, war ganz und gar nicht programmiert, „weil ich überhaupt nicht in diese Branche einsteigen wollte“, erzählt die Tochter eines Lebringer Frächters, die nach der Matura zufällig bei Kühne & Nagel als Lehrling an Bord gegangen ist. Auch wenn der Anfang nicht ganz leicht war, heute liebt sie ihren Job und kann sich keinen besseren vorstellen. Gott sei Dank, darf man sich für die ganze Branche nur freuen.

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