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Wenn der Müll selbst sein "Taxi" ruft…

Das Grazer Start-up SLOC entwickelt Hightech-Sensoren, die der Abfallwirtschaft Bescheid geben, wann die Tonne voll ist.

Gründer und Geschäftsführer Alec Essati mit dem smarten Device für die Tonnen.
© SLOC Gründer und Geschäftsführer Alec Essati mit dem smarten Device für die Tonnen.

Die Digitalisierung macht auch vor der Mülltonne nicht Halt: Denn die innovativen Sensoren aus der Technikschmiede SLOC in Graz melden dem Ensorger, wenn das Behältnis gefüllt und damit abholbereit ist. „Testregionen in der Steiermark wurden mit intelligenten Tonnen bestückt und heben das Abfallmanagement auf eine völlig neue Stufe“, erzählt Gründer und Geschäftsführer Alec Essati (Bild).
Und er verdeutlicht auch den Nutzen an einem praktischen Beispiel: „Bei Altglassammelstellen werden die Container oftmals geleert, wenn diese erst zu einem Drittel voll sind.“

Das smarte Tonnen-Projekt wurde mit Saubermacher gestartet. „Das Unternehmen ist auf uns zugekommen, nachdem man vergeblich weltweit nach einer passenden Sensor-Lösung gesucht hatte“, erklärt Essati. Die Software-Tüftler von SLOC innovierten also einen höchst kompakten Sensor, der den hohen technischen wie wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird. 

Narrowband IoT

„Damit zählen wir weltweit zu den Technologieführern. Der Clou ist die Datenübertragung. Diese erfolgt nämlich über Narrowband IoT, eine neuartige Technologie, welche gezielt für den Einsatz für IoT-Anwendungen entwickelt wurde“, so Essati. Und damit kann sogar tief im Keller „gefunkt“ werden, wo herkömmliche Netze nur schwer oder gar nicht hinkommen. „Im Gegensatz etwa zu LTE funktioniert die Datenübertragung selbst durch zwei dicke Stahlwände hindurch“, betont Essati. Mit Unterstützung von T-Mobile sei man eines der ersten Unternehmen in Österreich überhaupt, das diese neue Übertragungstechnologie in größerem Maße nutze.

Aber nicht nur über den Füllstand geben die smarten Devices am Deckel dem Entsorger direkt Bescheid – auch Brandschutzwarnung, Deckelöffnungen bzw. -position und Bewegungsmuster (Entleerungen) können registriert und übermittelt werden. „Für Betriebe sind diese Informationen bares Geld wert – und auch oft sicherheitsrelevant“, betont Essati. „Auch ein Container-Tracking ist bereits im Einsatz – um leere Kilometer zu vermeiden.“ Klingt clever und ist es auch.

Also verwundert es nicht, dass SLOC bereits zahlreiche Anfragen aus dem In- und Ausland hat: „Wir sind bereits mit großen internationalen Entsorgern in Gesprächen.“

Quergefragt

Gibt es neue Ideen?
Wir tüfteln an einem Geruchssensor, der über gefährliche oder falsche Inhalte informiert.
Was ist das Ziel?
Smart-Waste-Bins als Standard zu etablieren – das spart Kommunen und Betrieben Kosten und schont die Umwelt.
Wohin geht die Reise?
In jedem Fall weit über die heimischen Landesgrenzen hinaus.


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