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Weniger Bürokratie für Lehrbetriebe

Ausbildungsbetriebe können aufatmen. Die Bezahlung der Internatskosten und der Antrag auf Kostenersatz sind mit Schulbeginn Vergangenheit.

Mädchen sitzt auf Koffer am Bahnhof und wartet auf den Zug.
© fotodrobik - stock.adobe.com Viele Lehrlinge sind während der Berufsschule im Internat untergebracht. Das kostet natürlich Geld, das von den WKO-Steiermark-Lehrlingshäusern künftig direkt mit der Förderstelle verrechnet wird.

Ab dem Berufsschuljahr 2018/19, also ab sofort können alle Lehrlingshäuser der WKO Steiermark die Internatskosten direkt mit der Förderstelle verrechnen. Möglich macht das ein Direktverrechnungsvertrag mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, für den sich die WKO massiv stark gemacht hat.  WKO-Präsident Josef Herk spricht von einem spürbaren Bürokratieabbau: „Lehrbetriebe müssen die Internatskosten in unseren Lehrlingshäusern nicht mehr einzahlen, es flattern ihnen auch keine Vorschreibungen mehr ins Haus. Zugleich entfällt auch der Förderantrag für den Internatskostenersatz bei der WKO-Lehrlingsstelle.“

Ist ein Lehrling in einem der Lehrlingshäuser der WKO Steiermark untergebracht, dann werden die Unternehmer schriftlich über die Änderungen informiert und können der Direktverrechnung mit einer einfachen E-Mail auf Wunsch auch widersprechen: internatskosten@inhouse.wko.at.

Was ist mit Rechnungen anderer Schülerheime?

Gottfried Krainer, Leiter der WKO-Lehrlingsstelle, macht darauf aufmerksam, „dass Ausbildungsbetriebe, die weiterhin Rechnungen von anderen Internaten oder Schülerheimen erhalten (z. B. von einem Heim aus einem anderem Bundesland oder einem Internat, das noch keinen Direktverrechnungsvertrag abgeschlossen hat), diese wie  bisher bezahlen und den Ersatz der Internatskosten beantragen müssen“.

Seit 1. Jänner  sind Lehrberechtigte verpflichtet, die gesamten Internatskosten zu bezahlen. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass ein Ersatz dieser Unterbringungskosten bei der WKO-Lehrlingsstelle beantragt werden kann. Für einen Großteil der Ausbildungsbetriebe entfällt das künftig, was als echter Bürokratieabbau zu werten ist, freuen sich Unternehmer und Verantwortungträger.

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