th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Weltrekord für Grazer Speaker

München hält seit letzter Woche den Weltrekord für den größten „Speaker Slam“ weltweit. Der Grazer Ingo Stefan war dabei.

München hält den Weltrekord für den größten Speaker-Slam, mit dabei war der Grazer Ingo Stefan.
© kk Ingo Stefan (l.) mit dem „Speaker Award“ von Hermann Scherer.

Graz. Den „Speakers Corner“ gibt es längst nicht mehr nur im Londoner Hyde Park. Ähnlich wie bei den „Poetry Slams“, wo Autoren wie die mittlerweile sehr bekannte Julia Engelmann ihr Können unter Beweis stellen, gibt es diese längst auch für Speaker: New York, Frankfurt und Wien sind hier internationale Vorbilder. In der vergangenen Woche zog München nach – und sicherte sich gleich den Weltrekord für den größten Slam, den es bisher gab: 53 Speaker aus aller Welt gingen in den Wettstreit – und mittendrin auch ein Grazer: Ingo Stefan, Radical-Change-Experte, war als einziger Österreicher am Start und wurde für seine gebotene Leistung sogar von Veranstalter Hermann Scherer mit dem „Speaker Award“  ausgezeichnet.

In seinem fünfminütigen Vortrag ging Stefan auf sein Kernthema ein: den bevorstehenden radikalen Wandel, der durch die fortschreitende Digitalisierung in Kombination mit der demographischen Entwicklung auf unsere Gesellschaft zukommt. „Wir leben in einer sich rasant ändernden Welt und werden uns in naher Zukunft unglaublichen Entwicklungen gegenüber sehen“, sagt Stefan. Auch wenn die Folgen der aktuellen Entwicklungen noch diffus scheinen mögen, so sorgen sie doch bei vielen Menschen bereits für Ängste. „Einiges, was da auf uns zukommt, wird uns sicherlich an unsere Grenzen bringen. Trotzdem gibt es keinen Grund für Panik. Es ist aber höchst an der Zeit, sich mit den vielfach noch unerkannten Problemstellungen und den damit einhergehenden, derzeit noch brach liegenden Chancen auseinanderzusetzen“, sagt Stefan.

Der Steirer und studierte Fahrzeugtechniker war acht Jahre lang als Ingenieur und Projektleiter in der Automobilindustrie tätig. Nach Abschluss seines zweiten Studiums im Fach Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung hat er sich als Unternehmensberater selbständig gemacht. In seinem Kernthema „Digitalisierung“ wird er zunehmend als Speaker gebucht. „Neues Wissen muss uns zum Handeln motivieren. Die Auswirkungen der Digitalisierung sind in vielen Bereichen disruptiv. Darauf muss man reagieren.“

Von Klaus Krainer

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Sabine Müllner, Siegerin Cindy Olszak und Wolfgang Schreiner (v. l.)

Gesundheit als Frage des Job-Alltags

Die 30 Mitarbeiter der Firma „Solvion“ haben Ös­terreich in nur einer Woche vier Mal zu Fuß durchquert: Wie ein Unternehmen Gesundheit und Alltag verbindet. mehr

  • Unternehmen
Der Praxisbezug in der Ausbildung ist ein zentraler Punkt.

Effiziente Ausbildung für Pflegeberufe

Wie auch in der Wirtschaft gibt es im Gesundheitswesen zu wenig Fachkräfte: Ein Blick hinter die Kulissen einer Privatschule. mehr

  • Unternehmen
Lukas Müller

Ein unverletzter Kopf als Startkapital

Ex-ÖSV-Adler Lukas Müller, seit seinem schweren Sturz bei der Skiflug-WM 2016 am Kulm im Rollstuhl, ist heute Unternehmer. Wir haben ihn zu einem Gespräch über Glück und Unglück, Lebensziele und Erfolg getroffen. mehr