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Weltgrößter Trockenzylinder für Pöls

Mega-Trockenzylinder für Papiermaschine: Das Herzstück des 130-Millionen-Euro-Invests bei Zellstoff Pöls wurde geliefert.


Zellstoff Pöls investierte insgesamt 130 Millionen.
© Pöls AG Zellstoff Pöls investierte insgesamt 130 Millionen.

Es war ein spektakulärer Schwertransport, der vor rund zwei Wochen das Herzstück der modernsten Papiermaschine Europas, der „PM3“ bei Zellstoff Pöls, anlieferte. „Nach der Fertigstellung bis Anfang November heben wir den Zylinder mittels 1.200-Tonnen-Spezial-Kran über das Dach in die Maschinenhalle ein, wo er oberflächenbeschichtet und auf Maß überschliffen wird“, erklärt CEO Andreas Rauscher das weitere Procedere des insgesamt 130 Millionen Euro schweren Invests.

Mit einem Durchmesser von 7,3 Metern und einem Gewicht von 200 Tonnen sichert der größte geschweißte Hochpräzisionstrockenzylinder der Welt – für den die Andritz AG verantwortlich zeichnet – dem Unternehmen seinen Platz unter den Top-3-Kraftpapierproduzenten Europas nachhaltig ab. Denn im neuen Zylinder steckt ordentlich Innovationskraft, „die PM3 kann damit einseitig glattes Papier herstellen“, so Rauscher – eine Papiersorte mit besonders hoher Festigkeit, deren Nachfrage laufend steige.

Bereits im Sommer 2019 soll die neue Anlage mit einer Kapazität von 100.000 Jahrestonnen an den Start gehen und einen Meilenstein setzen, unterstreicht der Zellstoff-Pöls-CEO: „Mit der PM3 wachsen wir in die nächste Dimension. Die modernste Kraftpapiermaschine erreicht eine maximale Produktionsgeschwindigkeit von 85 km/h.“ So könne man zukünftig die internationalen Kunden mit der doppelten Menge an Kraftpapier höchster Qualität versorgen.

Zellstoff Pöls ist eine Tochtergesellschaft der Heinzel Group und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter.

www.zellstoff-poels.at


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