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Was Firmen und ihre Mitarbeiter leisten

Keine Jobs ohne Arbeitgeber, keine Wertschöpfung ohne Mitarbeiter. Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam zum Wohlstand im Land beitragen.

Herk, Dernoscheg (v.l.)
© Foto Fischer WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg: "Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind in der Steiermark ein starkes Team."

Über viele Jahre traditionell als Tag der Arbeiterbewegung gefeiert, werden rund um den „Tag der Arbeit“ am 1. Mai jetzt auch jene vor den Vorhang geholt, die den Wohlstand und das Wachstum im Land überhaupt erst ermöglichen: nämlich die Unternehmen, die die Arbeitsplätze im Land schaffen und sichern. Um das im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und aufzuzeigen, was die Unternehmen für die Gesellschaft leisten, hat die WKO den 30. April zum „Tag der Selbständigkeit“ ausgerufen.

Diesen Tag möchte man zur Sensibilisierung nutzen, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk: „Denn ohne Arbeitgeber gäbe es keine Beschäftigung und damit keinen Wohlstand. Die Herausforderungen unserer Zeit brauchen Menschen, die entscheiden, die Risiko abschätzen, die Komfortzonen verlassen, die unternehmen statt unterlassen.“ Für Herk steht das Miteinander im Vordergrund, wie er betont: „Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind in der Steiermark ein starkes Team. Nur wenn wir eigenverantwortlich und selbständig an der gemeinsamen Zukunft arbeiten, können wir den Wohlstand in Österreich sichern.“ Und Selbständigkeit und Eigenverantwortung beginne bereits mit der Schultüte, nicht mit dem Gewerbeschein.

30. April: Bilanztag

Aus diesem Grund wird am Tag der Arbeit(-geber) auch Bilanz gezogen. „Derzeit zählen wir in der Steiermark 74.654  Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, davon sind 27.644 Arbeitgeberbetriebe“, so Herk. Insgesamt beschäftigt die gewerbliche Wirtschaft damit 386.893 Menschen in unserem Bundesland – Tendenz steigend. „Eine Spitzenleistung, die man gar nicht hoch genug schätzen kann“, erklärt Herk. Und diese lässt sich auch in Zahlen gießen, ist sie doch mit der Auszahlung von rund 12,5 Milliarden Euro an Löhnen und Gehältern pro Jahr verbunden. Weitere 3,7 Milliarden Euro fließen aus den steirischen Unternehmerkassen direkt in diverse Sozialtöpfe (Pensions-, Unfall-, Kranken-, Arbeitslosenversicherung etc.) – inklusive schleichender Steuererhöhung. „Durch die Progression sind die von Arbeitgeberseite finanzierten Sozialabgaben allein in den vergangenen fünf Jahren um 14,4 Prozent gestiegen. Hier müssen wir dringend eine Trendumkehr einleiten, wenn wir die Beschäftigung weiter steignern wollen“, betonen die Vizepräsidenten Benedikt Bittmann und Andreas Herz. Eines wollen sie dabei aber klargestellt wissen: „Die Wirtschaft bekennt sich zu den sozialen Errungenschaften. Wenn aber das Wirtschaftswachstum mit den Kosten des Sozialsystems nicht mehr Schritt halten kann, setzen wir den Sozialstaat aufs Spiel“, so die beiden.

Steirische Exporthits

Ein wesentlicher Erfolgsgarant der steirischen Wirtschaft war und ist ihre Exportorientierung. „Fast jeder zweite Euro wird bereits im Außenhandel verdient. Mit einem Gesamtvolumen von rund 21,7 Milliarden Euro ist die Grüne Mark bereits das drittgrößte Exportbundesland“, weiß WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg: „Wachstum über den Inlandsmarkt allein ist nicht mehr möglich, wir müssen auch über den Tellerrand blicken, dort steht steirischen Produkten international ein Markt von mehr als sieben Milliarden Kunden offen. Mit dem ICS wurde eine österreichweit einzigartige Einrichtung ins Leben gerufen, die exportorientierte Betriebe dabei unterstützt“.

Exportschlager sind übrigens Kraftfahrzeuge, die mit 23,5 Prozent Anteil am Gesamtexport das Ranking vor Maschinen und mechanischen Geräten (12,3 Prozent) sowie vor elektrischen Maschinen und elektrotechnischen Waren (10,3 Prozent) anführen. Hauptexportmärkte aus weiß-grüner Sicht sind Deutschland (6.367 Mio. Euro), USA (1.871 Mio. Euro), Italien (1.382 Mio. Euro), China (888 Mio. Euro) und das Vereinigte Königreich (876 Mio. Euro). Nicht zuletzt wegen der hohen Forschungs- und Entwicklungsquote  von 5,12 Prozent können sich weiß-grüne Produkte hier äußerst erfolgreich behaupten.

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