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Warum sich ältere Mitarbeiter rechnen

Auch ein Verdienst der WKO: Strafzahlungen für Betriebe, die zu wenige ältere Mitarbeiter beschäftigen, sind vom Tisch.

Ältere Mitarbeiterin am Arbeitsplatz
© contrastwerkstatt-adobe.stock Ältere Mitarbeiter sind gefragt, Bonus-Malus-System kein Thema mehr

Zur Erinnerung: Das Bonus-Malus-Modell hätte ab 1. Juli einen Malus-Betrag für all jene Unternehmen vorgesehen, die weniger über 55-Jährige beschäftigen als der Durchschnitt ihrer Branche. Rund 9.200 Betrieben hätten damit Zahlungen von durchschnittlich 6.000 Euro gedroht. 

Belastungen in Millionenhöhe erspart

Da die Quoten aber erfüllt wurden, konnte in Summe eine Belastung von 60 Millionen Euro für Österreichs Unternehmen abgewendet werden. WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg: „Unsere Betriebe beschäftigen so viele Mitarbeiter über 55 Jahre wie nie zuvor. Ende Juli waren es genau 465.340 Personen. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr über 38.930 Ältere mehr beschäftigt. Das hat schlussendlich dazu geführt, dass das Strafzahlungssystem auch in der Steiermark nicht in Kraft getreten ist.“ Die von der WKO ausverhandelte Verlängerung der Mittel aus der Beschäftigungsinitiative 50+ und die Aufstockung des Budgets für die Eingliederungsbeihilfe erleichtern es laut Dernoscheg den Unternehmen, „künftig verstärkt auf qualifizierte ältere Arbeitskräfte setzen zu können“. Die WKÖ fordert nun, dass die Mittel für Eingliederungsbeihilfen an über 50-jährige Arbeitslose bereits am Beginn ihrer Arbeitslosigkeit und nicht erst nach sechs Monaten gewährt werden. Dernoscheg: „Hut ab vor allen Unternehmen, die dazu beigetragen haben, die Beschäftigungsziele für über 55-Jährige bei weitem zu übertreffen.“

Jobs 55+

  • Mit Stichtag 30. Juni wäre das Bonus-Malus-System in Kraft getreten, das Betriebe zur Kasse gebeten hätte, die zu wenige über 55-Jährige beschäftigen.
  • Mit 465.340 Mitarbeitern waren allerdings weitaus mehr Ältere beschäftigt, als gesetzlich gefordert. 
  • In Summe konnten damit 60 Millionen Euro an Strafzahlungen abgewendet werden, die rund 10.000 Betriebe zu berappen gehabt hätten. 

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