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Warum in der Röhre alle Patienten gleich sein müssen

Die steirischen CT/MRT-Institute dürfen aufatmen: Mit dem Wegfall der Deckelungen sind Wartezeiten auf wichtige Untersuchungen Vergangenheit.

© Tyler Olson-Fotolia Modernste Technik und geringe Wartezeiten

Martin Hoff, Fachgruppenobmann der Gesundheitsbetriebe, spricht von einem Verhandlungserfolg im Sinne der Patienten: „Die stark steigende Nachfrage nach CT- bzw. MRT-Untersuchungen konnte im Rahmen der vor Jahren abgeschlossenen Verträge mit den Sozialversicherungen nicht mehr befriedigt werden, da aufgrund der sogenannten Deckelungen nur eine bestimmte Anzahl von Untersuchungen pro Institut und Jahr auch bezahlt wurde.“ Das hat zu Warteschlangen geführt, was für alle Beteiligten – Patienten und Institute – nicht mehr akzeptabel war, da unnötige Verzögerungen des Behandlungsverlaufes, und auch vermeidbare Krankenstandstage die Folge waren. Nach intensiven Verhandlungen haben sich jetzt der Fachverband der Gesundheitsbetriebe in der WKO und der Hauptverband der Sozialversicherungsträger auf eine Lösung geeinigt, die wesentliche Verbesserungen garantiert. 

Ab 2018 raschere Untersuchungstermine

Spätestens ab Anfang 2018 wird jedem Patienten auch außerhalb von Ballungszentren ein MR-Untersuchungstermin innerhalb von maximal 20 und ein CT-Termin innerhalb von maximal zehn Arbeitstagen garantiert. Zusätzlich werden bestimmte Fälle mit besonderer Dringlichkeit einen Termin innerhalb kürzester Frist erhalten. 

Ein positives Ergebnis auch für die Wirtschaft, die sich auf absehbare Wartezeiten und damit auch auf eine Verkürzung von Krankenständen einstellen kann. Hoff zeigt sich zufrieden: „Wir haben schon jetzt in der Steiermark kürzere Wartezeiten als in anderen Bundesländern und werden daher auch in Zukunft für die steirische Bevölkerung die bestmögliche Diagnostik anbieten können. Eine Untersuchung als Privatpatient mit Verzicht auf eine Kostenrückerstattung durch die Versicherung war daher bei den steirischen Instituten nie wirklich ein Thema und wird es auch nicht werden.“ 

Die Mehrkosten für die zusätzlichen Untersuchungen, die in den nächsten Monaten zum Abbau von Wartelisten anfallen werden, tragen Krankenkassen und CT/MRT-Institute gemeinsam. Die klare Mehrheit aller CT/MR-Befunde für ambulante Patienten kommt in der Steiermark übrigens aus den (privaten) Schnittbildinstituten, die Mitglieder der Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe sind. 

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