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Warum der Gebrauchtwagen jetzt Instagram-Model wird

Der Kfz-Handel ist zufrieden mit den Zahlen, auch bei den „Gebrauchten“. Im Verkauf jedoch muss an neuen „Online-Stellschrauben“ gedreht werden.

Gebrauchtwagen
© lumen-digital - adobe.stock.com Es gibt mehr Interessenten als "Gebrauchte".

„Wir haben seit drei, vier Jahren weniger Gebrauchte auf unseren Plätzen, als wir verkaufen könnten“, macht Kfz-Handelsobmann Klaus Edelsbrunner deutlich, dass es gut läuft mit den Gebrauchtwagen, wie auch generell in der Branche.

„Wir sind zufrieden, die Zahlen passen“, so der Obmann zum Start der Branchen-Kampagne „Oktoberfest der Gebrauchtfahrzeuge“.

Aber auch wenn es mit den neu zugelassenen „Alten“ sehr gut läuft – von Jänner bis Juli wurden mit 78.482 Stück knapp dreimal so viele Gebrauchtwagen wie neue Kfz in der Steiermark verkauft –, so müsse sich die Branche dennoch auf die Anforderungen der Zukunft einstellen, so Edelsbrunner im Talk mit den Businesskollegen. „Die Mobilität steht vor einem spannenden Wandel, wenngleich es einem Blick in die Glaskugel gleicht, hier heute festzumachen, wohin die Reise genau geht“, fasst Sigrid Wiener vom Autohaus Gleisdorf die Diskussion zusammen. Soll heißen: Von der Mietvariante bis hin zum Carsharing – die Ansätze seien da, aber von einer Massenbewegung sei man noch weit entfernt. „In den Städten gibt es das ja bereits, aber dennoch steht der eigene Besitz eines Autos weiter im Vordergrund. Was aber nicht heißt, dass sich hier in den kommenden Jahren nicht neue Varianten durchsetzen können – gerade, wenn man ans automone Fahren denkt“, ergänzt Peter Jagersberger (Jagersberger Automobil).

Digitaler Showroom

Eine Massenbewegung mit hohem Aktualitätsbezug hingegen ist die Anbahnung des Autoverkaufs, insbesondere auch der Gebrauchten, via Online-Auftritt, Social Media und Vergleichsplattformen. Markus Reiterer (Reiterer GmbH): „Facebook und Instagram sind die Tools, mit denen man nicht nur die jüngeren Käufer perfekt erreicht. Wir haben dank unserer Online-Aktivitäten in den letzten vier Jahren die Verkaufszahlen verdoppelt.“
Die direkte Interaktion sei der Schlüssel, so Reiterer: „Es reicht nicht, ein paar Fotos reinzustellen und zu hoffen, es springt wer darauf an. Der Verkaufsraum wird virtuell und muss ebenso wie der reale professionell dargestellt und bespielt werden.“ Wer hier punkte, für den fahre der Interessent dann auch hundert Kilometer zum Geschäft.

Aber um das zu erreichen, brauche es entsprechend geschulte Mitarbeiter, betonen Christoph Kienzl vom Autohaus BMW Huber und Verena Robinson (Autohaus Robinson). Das habe die Branche erkannt, so Edelsbrunner. In Kooperation mit der FH Kufstein werte man deshalb die Lehre durch maßgeschneiderte Ausbildungsbausteine wie Digitalisierung, Kundenmanagement oder auch Kommunikation auf: „Die Bandbreite reicht vom zertifizierten Automobilkaufmann oder Serviceverkaufsberater bis zum Masterabschluss.“


Zulassungszahlen der Statistik Austria von Jänner bis Juli 2019

Neuzulassungen Pkw:
Österreich: 207.363
Steiermark: 26.993

Gebrauchtwagenzulassungen Pkw:
Österreich: 521.228
Steiermark: 78.482


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