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Warum ältere Damen Herrn Hubmann die Zukunft lehrten

Das Traditionskaufhaus Hubmann in Stainz setzt voll auf Nachhaltigkeit – auch im Modegeschäft, das gerade neu erstrahlt.

Viele Gäste bei der Neueröffnung.
© Augenblick-Stainz Viele Gäste bei der Neueröffnung.

Beim Einkaufen trifft man, bewusst oder unbewusst, politische Entscheidungen. Mein Ziel ist es, den Kunden die Möglichkeit zu geben, nachhaltig einzukaufen. Wie das geht, kann man zum Beispiel von älteren Damen lernen, die durchdacht und bewusst einkaufen.“ Diese Worte stammen von Florian Hubmann: Er führt in Stainz einen Familienbetrieb, der heuer schon 110 Jahre auf dem Buckel hat. Ohne das Kaufhaus im Zentrum gäbe es den Hauptplatz mit seiner Wirtschaft in dieser Form nicht – wie Beispiele aus vielen anderen Orten zeigen. „Der Hubmann“ ist Frequenzbringer, Leader und Partner zugleich – und das nicht nur für die Kunden, sondern auch für die umliegenden Betriebe und Landwirte. Hubmann setzt voll auf Nachhaltigkeit: Als ADEG-Kaufmann bietet er zwar viele Produkte aus dem REWE-Konzern (etwa „Clever“), als nachhaltig denkender Mensch möglichst in jedem Bereich aber auch regionale Produkte an: Nudeln aus der eigenen Manufaktur, Weine von den umliegenden Bergen, Mehl aus der Weststeiermark, Brot vom Bäcker und Kernöl vom Nebenerwerbshof der eigenen Mitarbeiter. In allen Facetten denkt Juniorchef Hubmann an die Zukunft und will damit Vorbild für andere Unternehmer sein: Das Kühlsystem wird mit natürlichem Kältemittel betrieben, im eigenen Café/Bistro wird das tägliche Menü nach Richtlinien der „Grünen Küche“ und mit ausschließlich regionalen Produkten gekocht, vom Bauernmarkt auf dem Firmenparkplatz will er keine Provision – und zwei eigene Bienenvölker auf dem Anwesen sollen diesen Gedanken noch unterstreichen.  Letzte Woche hat der weststeirische „Kastner“ nun sein einladendes Modegeschäft nach dem Umbau neu eröffnet: Auf 2.200 Quadratmetern gibt es Qualitätsware – und natürlich auch ausgewählte, nachhaltig hergestellte Bekleidung.

Infos: www.hubmann.st

Von Klaus Krainer

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