th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Von Hightech und Stillstand im "Heiligen Land" 

Passend zu Weihnachten werfen wir einen Blick auf Israels Wirtschaft, die auch für österreichische Unternehmen eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten bietet.

Israel
© stockadobe.com Jerusalem beherbergt bedeutende religiöse Stätten des Judentums, Christentums und des Islam.

Jene Region, in der einst das Christentum seinen Ausgang nahm, ist heute ein Land der vielen Gesichter: Hier liegen technologischer Fortschritt und alte Traditionen eng beieinander. Politisch ist das Land gespalten, was sich auch im wiederholten Scheitern einer Regierungsbildung widerspiegelt. Die nächste Wahl steht im März 2020 an – die dritte innerhalb von zwölf Monaten. Trotz alledem hat sich die Wirtschaft in den letzten Jahren solide entwickelt – 2018 betrug das Wirtschaftswachstum 3,3 Prozent. „Israel ist ein Markt der unterschiedlichen Geschwindigkeiten in den einzelnen Wirtschaftsbereichen“, berichtet Günther Schabhüttl, Wirtschaftsdelegierter in Tel Aviv. „Während es im High-Tech-Bereich zur absoluten Weltspitze zählt, liegt es bei der Produktivität in der sogenannten traditionellen Industrie weit unter dem OECD-Schnitt.“ Das eröffnet österreichischen Unternehmen vielfältige Chancen. So etwa im Umwelt- und Abfallbereich und beim Ausbau der Infrastrukur. „Auch aus Technologiesicht ist Israel ein hervorragender Partner für Hightech-Kooperationen“, so Schabhüttl. Hier würden sich Österreich und Israel – die übrigens annähernd gleich viele Einwohner haben – sehr gut ergänzen. Im ersten Halbjahr 2019 beliefen sich die Warenexporte von Österreich nach Israel auf 187,6 Millionen Euro, umgekehrt gelangten israelische Waren im Wert von 96,8 Millionen Euro nach Österreich.

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Auch der Tourismus hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. So ist das „Heilige Land“ eine beliebte Destination für Christen aus aller Welt, auch aus Österreich. „Weihnachten ist eine beliebte Reisezeit, um dem europäischen Winter zu entkommen. Weihnachtsflair sollte aber nicht Grund der Reise sein, das kann man in Österreich sicher besser erleben“, so Schabhüttl. Aber auch die Alpenrepublik erfreut sich bei Touristen aus Israel höchster Beliebtheit: „Österreich wird 2019 erstmals mehr als 800.000 Nächtigungen verzeichnen können.“ 

Das könnte Sie auch interessieren

Frachtschiff von oben

Wie Corona die Wirtschaft infiziert

Die Ereignisse rund um das Coronavirus überschlagen sich. Welche Auswirkungen das auf die internationale Geschäftswelt und auf steirische Unternehmen haben wird? Wir haben bei Experten nachgefragt mehr

Mann mit Atemmaske in Venedig

Italien im Würgegriff des Coronavirus

In Italien hat das Corona­virus Menschen und Wirtschaft in die Knie gezwungen. Wir haben mit der Wirtschaftsdelegierten vor Ort gesprochen. mehr