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Von Datenhighways und fahrerlosen Lkw-Flotten

Christoph Jöbstl heißt der Logistik-Manager 2017. Was bedeutet dem Chef des steirischen Transport-und Logistikunternehmens die Auszeichnung?

Christoph Jöbstl mit Mikrofon
© Moni Fellner Christoph Jöbstl, Jahrgang 1977, steht an der Spitze der Jöbstl-Gruppe mit 250 Mitarbeitern und Standorten in Österreich, Slowenien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Deutschland.

Bereits zum sechsten Mal hat die internationale Wochenzeitung „Verkehr“ zur Wahl gerufen. Fachjury und Leser haben für Sie gestimmt. Was bedeutet der Sieg für Sie persönlich?

Jöbstl: Ich bin nur der Kopf, der die Auszeichnung entgegennehmen darf. In Wirklichkeit gehört der Wahlsieg unseren 250 Mitarbeitern, die großartige Arbeit leisten. Er ist für uns alle ein klares Bekenntnis der Branche und unserer Kunden, dass wir unseren Job sehr gut machen. Das ist der echte Applaus für mich.

Als ausgebildeter Speditionskaufmann haben Sie das Unternehmen Jöbstl bereits mit 18 Jahren als Geschäftsführer in vierter Generation übernommen. Wenn Sie mit 40 Jahren Bilanz ziehen, was haben Sie geschafft?

Jöbstl: Wir sind gesund gewachsen und mehrfach isozertifiziert und tragen einer intakten Umwelt mit einer gesunden Ökobilanz nachhaltig Rechnung. Wir sind als Dienstleister im Landverkehr in Europa sehr breit aufgestellt und operieren nach wie vor als Familienbetrieb, in dem auch meine zwei Schwestern und mein Bruder die Erfolgsgeschichte mitschreiben.

Sind Familienbetriebe aufgrund von Strukturen, die sich immer schneller ändern, und steigender Geschwindigkeiten auf den Datenhighways noch zeitgemäß?

Jöbstl: Das eine schließt das andere nicht aus. Ein Familienbetrieb zu sein ist für mich der größte Bonus, den wir am Markt haben. Unsere Kunden schätzen die persönliche Ansprache, die spürbare Menschlichkeit, Ansprechpartner, die über Jahre ident bleiben, und einen Unternehmer zum Angreifen. Das alles begründet das Vertrauen, das immer wichtiger wird.

Thema Mitarbeiter: Auch die Transport- und Logistikbranche klagt über den spürbaren Fachkräftemangel. Was tun?

Jöbstl: Gute Frage. Wir könnten bis zu zwölf Lehrlinge ausbilden, haben aber nur zwei bekommen. Wir suchen händeringend nach Fachkräften für alle Bereiche. Die jungen Leute haben heute einfach eine andere Lebensplanung, die ganz klar auf mehr Freizeit ausgerichtet ist. Für uns Dienstleister ein ganz schwieriges Phänomen.

Wohin geht die Reise in ihrer Branche, wenn Sie über Visionen sprechen? 

Jöbstl: Die Menschen hinter den Lenkrädern werden bis 2050 verschwinden. Wir werden dann 1.000 Lkw – statt wie heute 500 – brauchen, um auf dem Markt wahrgenommen zu werden. Das Thema autonomes Fahren wird meiner Meinung nach von der Politik und den Versicherungen noch viel zu sehr geblockt.

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