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Vom Glimmerkleben zur Zukunftstechnik

Isovolta feiert großes Jubiläum – denn seit 70 Jahren wird in Werndorf an hochspannenden (Ent-)Wicklungen gearbeitet.

Bei Isovolta werden seit 70 Jahren Lösungen für verschiedenste Industrien entwickelt.
© Isovolta Bei Isovolta werden seit 70 Jahren Lösungen für verschiedenste Industrien entwickelt.

Im Jahr 1949 wurde die „Isovolta Österreichische Isolierstoffwerke Kommanditgesellschaft“ in Werndorf aus der Taufe gehoben. Heute, 70 Jahre später, zählt das Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitern an 16 Produktionsstandorten weltweit zu den internationalen führenden Herstellern von technischen Laminaten, Verbundwerkstoffen, Elektroisoliermaterialien und Komponenten für den Flugzeug- bzw. Schienenfahrzeuginnenausbau.

„Es hat sich viel getan. Dort, wo zu Beginn noch händisch Glimmerteile auf Matten geklebt wurden, die dann gewickelt als Isolierungen von Hochspannungsanwendungen zum Einsatz kamen, wird heute an unterschiedlichsten technischen Anwendungen gearbeitet“, erzählt Standortleiter Martin Thaler. So bediene man längst eine Vielzahl an Industrien, und das nicht nur als Material-Zulieferer, sondern auch als Partner in der Entwicklung selbst, etwa bei Komponenten für Miniaturlautsprecher: „Wir arbeiten hier mit den namhaften Herstellern zusammen.“

Weichenstellung für die Zukunft

Wie wichtig der steirische Standort mit seinen rund 175 Mitarbeitern innerhalb der Isovolta-Gruppe ist, macht Thaler an drei Punkten deutlich: „Es ist der größte Standort, Werndorf lukriert den höchsten Umsatzanteil der insgesamt zuletzt 260 Millionen Euro und die Steiermark hält auch zwei Business Units – Energie und Akustik.“ Und man stellt in Werndorf auch die Weichen für den Erfolg der kommenden Jahrzehnte: So wurde neben dem großen Bereich der traditionellen Hochspannungsisoliersysteme im Jahr 2000 eine Abteilung für Niederspannungsisolierstoffe gegründet. „Hier werden hauptsächlich flexible Laminate für die Motoren- und Transformatoren-Industrie geliefert“, so Thaler und verrät: „Wir arbeiten aber auch bereits an wesentlichen Komponenten für die nächsten Evolutionsschritte in der E-Mobility.“ Weitere Infos dazu:

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