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Vom Automotivelehrling zum Master

Gemeinsam mit der FH Kufstein, der IV und den Automobilimporteuren präsentieren Autohandel und Kfz-Technik ein neues, innovatives Ausbildungsmodell.

Im Auto
© Vasyl-stock.adobe.com Mit den neuen Qualifizierungsbausteinen entscheiden junge Automotive-Lehrlinge step-by-step über ihre weiteren Karriereschritte

Schon mit 15 Jahren genau zu wissen, wohin die Karriere einmal gehen soll, ist nicht einfach. „Zu viele junge Leute brechen deshalb schulische Laufbahnen wieder ab oder wollen nicht in eine Lehre, weil sie denken, hier enden die Aufstiegsschancen mit der Lehrabschlussprüfung“, erzählt Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann des Autohandels. Dass das in Zeiten des bereits deutlich spürbaren Fachkräftemangels so nicht hingenommen werden könne, stand für Edelsbrunner und Kfz-Technik-Bundesinnungsmeister Josef Harb fest. Deshalb wurden auch alle Hebel in Bewegung gesetzt und die Industriellenvereinigung sowie sämtliche Importeure mit ins Boot geholt, um die Lehre in der Automobilbranche neu zu denken.

Aufwertung der Ausbildung

Zu Recht stolz präsentieren die beiden Branchenvertreter nun die Aufwertung der „kaufmännischen Lehre mit dem Schwerpunkt Automobilkaufmann/-frau“ bzw. der „technischen Lehre mit dem Schwerpunkt Serviceverkaufsberater/-in“ durch maßgeschneiderte Ausbildungsbausteine (Digitalisierung, neue Arbeitswelten, Kundenmanagement oder auch Kommunikation), die in Kooperation mit der FH Kufstein ab Herbst absolviert werden können. „Der Vorteil ist, dass Lehrlinge sowie Schulabbrecher von höherbildenden Schulen je nach Qualifizierungsgrad in dieses neue Stufenmodell einsteigen können und sich Schritt für Schritt vom FH-Zertifikat – im dualen Ausbildungsweg Lehre und FH – bis zum Masterabschluss weiterentwickeln können“, betont Harb.

Es sei ein echtes „Goodie“, nicht nur für die Lehrlinge selbst, ergänzt Edelsbrunner: „Betriebe, die diese zusätzliche Chance anbieten, liegen im Match um die besten Nachwuchskräfte vorne. Und sie sichern sich damit auch das Knowhow, das es im Kfz-Business der Zukunft braucht.“

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