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Volle Fahrt in Richtung digitale Zukunft

280 Unternehmer aus Fahrzeughandel, Kfz-Technik und Karosseriebautechnik kamen zum „Tag der steirischen Kfz-Wirtschaft“. Auf der Agenda standen heiße Eisen wie neue Antriebsarten und die Digitalisierung.

Harb, Edelsbrunner, Leitner, Niegelhell, Herk
© Foto Fischer Die Spitze der steirischen Kfz-Branche rund um Josef Harb, Klaus Edelsbrunner, Barbara Leitner und Josef Niegelhell (v.l.) mit WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk (2.v.r.)

Er gilt traditionell als Besuchermagnet, und das war er auch heuer wieder: Die Rede ist vom „Tag der steirischen Kfz-Wirtschaft“, bei dem sich jährlich Unternehmer aus dem Fahrzeughandel, der Kfz-Technik und der Karosseriebautechnik treffen. Rund 280 Branchenvertreter füllten den Europassal der WKO Steiermark. Der große Ansturm verwundert nicht, standen doch hochbrisante und topaktuelle Themen wie neue Antriebsarten, die Digitalisierung und die Nutzung von Social Media auf der Agenda.

Die großen Fragen der Mobilität

Die großen Fragen der Mobilität brachte WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk auf den Punkt: „Neue Technologien werden in der Autobranche in rasantem Tempo entwickelt. Doch unabhängig davon, wie wir uns morgen bewegen werden: Unsere Betriebe sorgen dafür, dass die Fahrzeuge technisch in Ordnung sind.“ Nicht nur das Medien-Bashing zum Thema Mobilität mache den Betrieben zu schaffen, sondern auch der Fachkräftemangel, so Herk: „Vor 40 Jahren hatten wir doppelt so viele Leute wie heute. Nachwuchs zu finden, wird auch in der Kfz-Branche eine der großen Herausforderungen bleiben.“

Das bestätigte auch Josef Harb, Innungsmeister der Fahrzeugtechniker: „Lange Zeit galt Mechaniker als Traumberuf vieler Burschen. Heute wird es zunehmend schwieriger, Lehrlinge zu finden.“ Umso erfreulicher sei, dass die LAP im Nationalen Qualifikationsrahmen auf Matura-Niveau gehoben und die Meisterprüfung auf Bachelor-Niveau aufgewertet wurde. In dieselbe Richtung gehe auch die Einführung der „Meisterprämie“.

Wesentlicher Wirtschaftmotor

Wie ein Blick auf die Zahlen zeigt, ist die Kfz-Branche ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor. In den 1334 steirischen Kfz-Werkstätten werden aktuell exakt 1.001 Lehrlinge ausgebidet, insgesamt sind 5.925 Mitarbeiter im Bereich Kfz-Technik beschäftigt.  „Dazu kommen noch 227 Karrosseriebautechniker, die 141 Lehrlinge in diesem Bereich ausbilden“, ergänzte der stellvertretende Innungsmeister Josef Niegelhell. Im Kfz-Handel ist die Zahl mit 2.640 Betrieben markant höher, während die Zahl der Lehrlinge aktuell bei 51 liegt. „Um die Lehre aufzuwerten, wurden neue Ausbildungsschienen etabliert, die neue Perspktiven schaffen“, so Obmann Klaus Edelsbrunner.

Auf Kundenseite, gestand Edelsbrunner, sorge aber trotz neuer Antriebe die CO2-Debatte für Verunsicherung: „Ob Diesel, Benzin, Elektro, Hybrid oder Wasserstoff: Die Forschung und Entwicklung schreitet rasch voran. Hier wird sich in den nächsten Jahren noch enorm viel tun.“

Digital auf der Überholspur

Viel Input zum Thema Digitalisierung lieferten Wolfgang Gschaider und Michael Luipersbeck von der Agentur Autohaus Digital. Sie sprachen über den digital geprägten Weg ins Autohaus und gaben Tipps, wie Betriebe digitale Medien optimal einsetzen können: „Die Kunst besteht darin, sie geschickt  für den eigenen Wettbewerbsvorsprung zu nutzen.“ Nicht weniger spannend die Keynote von Online-Marketing-Experten Michael Reiter: Er analysierte, welche Rolle Kundenbewertungen in sozialen Netzwerken für den Geschäftserfolg spielen.


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