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Virtueller Sprung ins kühle Nass

Mit „Augmented Reality“ transferiert „CodeFlügel“ Pools in die grüne Landschaft – und wagt auch den Sprung nach Neuseeland.

Die Kunden von CodeFlügel können ihren zukünftigen Pool dank der neuen Technologie schon bei der Planung live und in Echtgröße im eigenen Garten betrachten.
© Philipp Switil; Victor Hernandez - stock.adobe.com Die Kunden von CodeFlügel können ihren zukünftigen Pool dank der neuen Technologie schon bei der Planung live und in Echtgröße im eigenen Garten betrachten.

Badehose, Sonnencrème und „Augmented Reality“ (AR): Mehr braucht es für die Abkühlung zwischendurch nicht – zumindest in der Welt von „CodeFlügel“. Das Unternehmen zählt  österreichweit zu den Marktführern im Bereich „erweiterte Realität“. Heißt konkret: „CodeFlügel“ bettet – etwa mit Hilfe  von Hightechbrillen – digitale Zusatzinformationen in Echtzeit in die Realität ein. Was nach technischer Spielerei anmutet, bringt mittlerweile insbesondere bei Kaufentscheidungen einen massiven Mehrwert, erklärt Claus Degendorfer, Gründer der Digitalagentur. „Neben den beeindruckenden Show-Effekten von ‚Augmented Reality‘ schaffen wir einen greifbaren praktischen Nutzen für unsere Kunden, da Kaufunsicherheiten durch die Vorab-Visualisierung reduziert werden können.“ Besonders hoch im Kurs sind bei den Grazern aktuell insbesondere Visualisierungen von Outdoor-Pools: Zunutze macht sich diese Möglichkeit etwa die niederösterreichische Pool-Manufaktur Leidenfrost: „Die Kunden des Unternehmens können ihren zukünftigen Pool dank der neuen Technologie schon bei der Planung live und in Echtgröße im eigenen Garten betrachten. Das erleichtert die Kaufentscheidung massiv“, betont Geschäftsführer Degendorfer. 

Steirisches Know-how auch für Neuseeland 

Auch in der Welt der Häuslbauer setzt man auf die Grazer Digital­agentur: Für den Fertighausanbieter Hartl Haus entwickelte das CodeFlügel-Team einen virtuellen Produktkatalog: Endkunden haben so mittels Smartphones und Tablet die Möglichkeit, sich Häuser auf ihrem eigenen Grundstück vorab zu visualisieren und zu erleben. Neben dem (virtuellen) Sprung ins kühle Nass hat „CodeFlügel“ auch den realen Sprung auf einen pazifischen Inselstaat getätigt: In enger Kooperation mit der Universität von Otago entwickelt das Grazer Unternehmen medizinische Apps für die zuständige öffentliche Gesundheitsversorgung in Neuseeland. In einer dreijährigen Projektphase wurden spezielle Apps für Rheuma- und Morbus-Crohn-Patienten entwickelt, die einen dauerhaften Kontakt zwischen Patienten und Ärzten ermöglichen. Hintergrund: Die großen neuseeländischen Distanzen erschweren den persönlichen Austausch.

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