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Verzögerung bei Koralmbahn schadet der Wirtschaft

Wie nun bekannt geworden ist, soll die Koralmbahn statt 2024 erst im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Eine Verzögerung, die beim Obmann der WKO-Regionalstelle Deutschlandsberg, Manfred Kainz, auf wenig Verständnis stößt: „Wir fordern die Beibehaltung des bisherigen Fahrplans, sonst droht der Wirtschaft hier ein enormer Schaden.“

Die Verzögerung soll geologische Gründe haben. Für die Wirtschaft bringt dies einen enormen Schaden.
© Krainer Die Verzögerung soll "geologische Gründe" haben. Für die Wirtschaft bringt dies einen enormen Schaden.

Paukenschlag rund um das Jahrhunderprojekt Koralmbahn: Wie Infrastrukturminister Norbert Hofer bekannt gab, soll der Koralmtunnel erst ab 2026 in Betrieb gehen. Das habe "geologische Ursachen", die sich jedoch als fragwürdig erweisen, steht der Tunnel doch – zumindest in einer Röhre – im Sommer 2018 vor dem Durchschlag. Zwar gab es im Herbst mehrere Male Schwierigkeiten mit geologischen Störzonen, jedoch betonte man seitens der ÖBB bis zuletzt, dass diese nun überwunden seien.

Dass die Fertigstellung der neuen Südbahnstrecke sich um zwei Jahre nach hinten verschieben soll, stelle jedenfalls viele Business- und Investitionspläne auf den Kopf, kritisiert Manfred Kainz, Obmann der WKO-Regionalstelle Deutschlandsberg: „Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Sonst droht ein zum Teil enormer finanzieller Schaden“, warnt Kainz. Für ihn sind auch die angeführten geologischen Ursachen der Bauverzögerung nicht nachvollziehbar. „Unseres Wissens nach steht der Tunnel-Durchbruch kurz bevor. Von anderem Gestein, dass eine zweijährige Verzögerung verursachen könnte, hören wir heute ehrlich gesagt zum ersten Mal“, so Kainz. Er fordert darum eine nochmalige Evaluierung, Ziel müsse ganz klar die Beibehaltung des bisherigen Zeitplans sein.

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