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Versteckte Kosten im Visier

„Einkaufsmanager“ Gerald Schreiner spürt in Unternehmen alte Kostenfallen und neue Optimierungsmöglichkeiten auf.

Alexander Wippel und Gerald Schreiner (v.l.) sind echte Profis, wenn es ums Auffinden von Kostenfallen in der Beschaffung geht.
© Foto Fischer Alexander Wippel und Gerald Schreiner (v.l.) sind echte Profis, wenn es ums Auffinden von Kostenfallen in der Beschaffung geht.
Ein bisschen wie Sherlock Holmes und Dr. Watson muten Gerald Schreiner und Alexander Wippel an, wenn sie von ihrer Arbeit sprechen – denn sie spüren im Auftrag von Betrieben im Bereich der Beschaffung jene Potenziale auf, die sich besonders gut verstecken.
Klingt nach bekanntem Controlling, weist aber höchst innovative Besonderheiten auf: Denn bezahlt wird nur, wenn auch wirklich Einsparungspotenzial gefunden und die Optimierung auch tatsächlich umgesetzt wird. Letzteres ist durchaus essentiell für das „Einkaufsmanager“-Duo aus Graz, denn schließlich erfolgt die Vergütung prozentuell und nur im ersten Jahr der Einsparung. „Dem Unternehmen entstehen also keinerlei zusätzliche Kosten durch unsere Dienstleistung“, verweist Schreiner auf die „in der Branche in dieser Art einzigartige Win-win-Konstellation“.
Kein Wunder also, dass die beiden „Kostenfallen-Detektive“ immer mehr die Einkäufer in Betrieben unterstützen. „Wir haben uns rein auf den Beschaffungsbereich spezialisiert und nehmen hier jene Felder unter die Lupe, die im täglichen Business aus Zeit- und Personalmangel gar nicht detailliert durchforstbar sind oder die aufgrund der natürlich gewachsenen Betriebsblindheit einfach nicht mehr gesehen werden können“, erzählt Schreiner. Und er weiß, wie hilfreich ein externer Blick hier sein kann, schließlich war er vor der Gründung des „Einkaufsmanagers“ selbst über zwölf Jahre bei Roche Diagnostics für Einkauf und Supply Chain Management verantwortlich.
Im Speziellen sei es die indirekte Beschaffung, die oft stiefmütterlich behandelt werde. „Das beginnt beim Büromaterial, geht über Energieanbieter und endet bei Wartung und Reinigung“, verdeutlicht Schreiner die vielen Bereiche, in denen er sich gemeinsam mit Wippel auf Spurensuche begibt. Im direkten Einkauf werden Lieferantenpartnerschaften auf den neuesten Stand gebracht bzw. Mehrwerte, etwa durch bessere Verknüpfungen oder neue Partner, dem Auftraggeber umsetzungsreif präsentiert.
Und fündig sind die beiden bis jetzt immer geworden, sogar Einsparungen im zweistelligen Bereich waren möglich, „selbst bei den sparsamen Mönchen im Stift Vorau“, verweist Schreiner mit einem Augenzwinkern auf die beachtliche Refenzliste, zu der auch Vescon

oder Pewag zählen.

Quergefragt:

Sparen um jeden Preis?
Keinesfalls. Gerade langjährige Partnerschaften müssen gepflegt werden. Aber es lohnt sich für beide Seiten, hier den Blick  über den Tellerrand zuzulassen.
Was sind die Hürden?
Externe Hilfe im Einkauf anzunehmen, ist neu und fällt – im Gegensatz zum Qualitätsmanagement – nicht immer leicht.
Was ist Ihre Motivation?
Wir haben Spaß bei der Arbeit.

Alle Infos zum Unternehmen auf: www.einkaufsmanager.at

Von Veronika Pranger

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