th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Verlust von 140 Millionen in 14 Tagen

Der steirische stationäre Einzelhandel verbuchte bereits in den ersten beiden „Corona-Wochen“ einen Umsatzentgang von mehr als 140 Millionen Euro.

Die Grazer Herrengasse ist menschenleer, die Geschäfte sind geschlossen.
© Foto Fischer Die Grazer Herrengasse ist menschenleer, die Geschäfte sind geschlossen.

Menschenleere Gassen, die Rollläden dicht – so präsentiert sich das Land seit 16. März aufgrund der umfassend gesetzten Corona-Maßnahmen. Österreichweit sind seit dem verordneten „Verkaufs-stopp“ insgesamt 23.000 Geschäfte oder 61 Prozent aller Geschäfte im Einzelhandel geschlossen. Ausgenommen vom Öffnungsverbot sind lediglich der Lebensmittelhandel, Drogerien, Trafiken, der Bereich der Telekommunikation sowie Medizinprodukte, Heilbehelfe, Agrarhandel und der Verkauf von Tierfutter. Weitere Ausnahmen gibt es für Lieferdienste, den Onlinehandel und Tankstellen.

Enorme Umsatzeinbrüche

Wie sehr diese Beschränkungen den heimischen stationären Handel treffen, hat die KMU Forschung Austria nun aktuell für die ersten beiden „Corona-Wochen“ – also den Zeitraum von 16. bis 28. März – ermittelt: „Geschätzt werden von den KMU-Forschern über 140 Millionen Euro an Umsatzentgang netto in den betroffenen Branchen“, erklärt Spartenobmann Gerhard Wohlmuth. „Besonders dramatisch erweist sich die Situation für jene Handelsbereiche, die üblicherweise im Frühling wesentliche Teile ihres Umsatzes erzielen, die nicht mehr aufgeholt werden können“.

Um den enormen wirtschaftlichen Schaden zumindest ein wenig einzudämmen, brauche es jetzt vorrangig eines, so Wohlmuth: „Rasche und unbürokratische Hilfe. Das beginnt bei der Bedienung von Mieten und Krediten – wo viele Unternehmen nun finanzielle Unterstützung brauchen – und geht über die Sicherstellung der Liquidität bis hin zur Kurzarbeit, deren Regelungen im Zuge von Verhandlungen durch die WKO jetzt noch einmal deutlich im Sinne der Betroffenen verbessert werden konnten.“ 

WKO-Online-Initiative

Für einen Großteil der heimischen Händler ist nun der einzige Weg, ihre Waren über Onlineshops bzw. per telefonischer Bestellung zu verkaufen. Um die steirischen Unternehmen hier zu unterstützen, wurde die Online-Handelsplattform wko.at/steirischeinkaufen als Sofortservice ins Leben unter der Federführung von Spartenobmann Wohlmuth und WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk ins Leben gerufen: „Alleine in den ersten Tagen haben sich hier rund 2.500 steirische Händler eingetragen“.

Es sei für den heimischen Handel und damit auch für die steirische Wirtschaft essentiell, dass die Kunden nun bewusster ihre Kaufentscheidungen treffen und verstärkt auf das heimische Angebot setzen, so Wohlmuth: „Und es wird hoffentlich bald der Tag kommen, an dem die Geschäfte wieder aufsperren.“

Das könnte Sie auch interessieren

Zwei Bauarbeiter mit Schutzmasken.

So wird auf Baustellen sicher gebaut

Unter strengen Auflagen kann auf Baustellen weiter gebaut werden. Zusätzliche Unterstützung bietet eine App. Pönalen werden vorläufig ausgesetzt. mehr

Kuh als Werbestar

Eine Kuh als steirischer Werbestar

Die Steiermark punktet als Ganzjahresdestination und mit einer touristischen Wertschöpfung, die sich seit 2000 auf zwei Milliarden Euro verdoppelt hat. mehr