th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Verkehr steht zunehmend unter Strom

Elf Energieversorger verbinden ihre Ladestationen zum größten Ladenetz Österreichs. Warum man ab April aber noch nicht mit einer Karte tanken kann?

Zapfhahn für Elektroauto
© Berlinstock-Fotolia Elektromobilität: Am Ausbau des Landesnetzes wird steiermarkweit und in ganz Österreich gearbeitet.

E-Mobility kommt in Österreich immer rasanter in Fahrt. Vor allem der Knackpunkt fehlender Ladestationen wird zunehmend entschärft. Urs Harnik-Lauris, Sprecher der Energie Steiermark, über die Aufrüstungspläne: „Zur Zeit haben wir 361 Ladestationen in der Grünen Mark, bis Ende 2017 kommen noch 217 dazu. Unser Ziel ist klar definiert: Kein Steirer darf mehr als 15 Kilometer bis zur nächsten Ladestation haben.“ Um das zu erreichen, greift der Energieversorger auch tief in die Tasche. Rund 3,2 Millionen Euro werden heuer in den Ausbau des weiß-grünen Ladenetzes investiert.

Ladestationen werden vernetzt

Wenn mit 1. April die rot-weiß-roten Energieversorger ihre Ladestationen verbinden, dann mit dem Ziel, motorisierten Stromkunden den Komfort zu bieten, an allen (bis dato) 1.300 E-Tankstellen mit nur einer Ladekarte, einer Smartphone-App oder per Kreditkarte Strom zu tanken Bis es aber wirklich so weit ist, müssen sich E-Car-Fahrer noch gedulden, weiß Harnik-Lauris, „weil der Schulterschluss ein erster Schritt war und die Umstellung auf eine Karte erst bis Jänner 2018 umzusetzen sein wird“. Mit diesem Stichtag wird auch die Energie Steiermark die Kunden zu Kasse bitten, die bis dahin den Luxus genießen, ihre Fahrzeuge steiermarkweit gratis zu betanken.

Was eine Fahrzeugladung Strom eigentlich kostet, fragen wir den Experten. „Je nach Fahrzeugtyp belaufen sich die E-Spritkosten für 100 Kilometer auf zwei, maximal drei Euro.“ Dass die Steirer auf dem E-Car-Markt volle Fahrt voraus sind, das ist auch der österreichweit höchsten Förderquote des Landes zuzuschreiben. Immerhin lukrieren Neuwagen-Kunden 5.000 Euro pro Fahrzeug. Die Hochrechnung, dass sich ein E-Car bereits nach drei Jahren amortisiert, lässt auch über die etwas höheren Anschaffungskosten hinwegsehen. In Österreich sind die Elektrofahrzeug-Fahrer auf der sicheren Seite. Noch heuer kommen 700 Ladepunkte dazu, bis 2020 weitere 3.000.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr
Newsportal Von Datenhighways und fahrerlosen Lkw-Flotten

Von Datenhighways und fahrerlosen Lkw-Flotten

Christoph Jöbstl heißt der Logistik-Manager 2017. Was bedeutet dem Chef des steirischen Transport-und Logistikunternehmens die Auszeichnung? mehr

  • Transport und Verkehr
Newsportal Wohin fließen nur die Mautmillionen?

Wohin fließen nur die Mautmillionen?

Beim Blick auf den Kalender sehen die Güterbeförderer rot. Ab 1. Jänner droht eine saftige Erhöhung der Mautgebühren. mehr

  • Bank und Versicherung
Newsportal Das Kreditvolumen steigt weiter an

Das Kreditvolumen steigt weiter an

Der Wohnbau boomt. Das zeigt die aktuelle Statistik zum Volumen der Wohnbaukredite. Sie wachsen jährlich um 4,8 Prozent. mehr