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Die „Unternehmerinnen des Jahres“ sind gekürt

Das steirische Unternehmertum wird mehr und mehr weiblich: Exakt 25.799 weiß-grüne Betriebe werden bereits von Chefinnen geleitet – Tendenz weiter steigend.

Denn vor zehn Jahren lag der Gründerinnen-anteil noch bei 34,6 Prozent, heute sind es stolze 46,9 Prozent. Die WKO Steiermark hat diese geballte Frauenpower deshalb zum bereits dritten Mal auf die große Bühne gebracht und in vier Kategorien die „Unternehmerin des Jahres 2017“ gekürt. Prämiert wurden Barbara Maxonus (Besondere unternehmerische Leistung), Bettina Fink-Haberl (Regionalität - Nachhaltigkeit), Bettina Grieshofer (Innovation - Neue Geschäftsfelder) und Mariane Leyacker-Schatzl (Start Up - Neugründung).
v.l.n.r. Manuela Khom, zweite Landtagspräsidentin, Bettina Fink-Haberl, Barbara Maxonus, Mariane Leyacker-Schatzl, Bettina Grieshofer, FiW-Landesvorsitzende Adelheid Moretti und WKO Steiermark Vizepräsident Andreas Herz
© Foto Fischer v.l.n.r. Manuela Khom, zweite Landtagspräsidentin, Bettina Fink-Haberl, Barbara Maxonus, Mariane Leyacker-Schatzl, Bettina Grieshofer, FiW-Landesvorsitzende Adelheid Moretti und WKO Steiermark Vizepräsident Andreas Herz

Die weiß-grünen Unternehmerinnen beanspruchen die Überholspur weiter für sich. Beinahe jedes zweite steirische Unternehmen (46,9 Prozent, selbständige Personenbetreuerinnen abgezogen) wurde 2016 von Frauen gegründet, und mehr als ein Drittel aller Betriebe im Steirerland (25.799, 36,7 Prozent) werden von Frauen geführt – Tendenz seit Jahren steigend. Aber mehr noch, die Chefinnen sorgen auch für Jobs, denn in ihren Unternehmen sind im Schnitt vier unselbständig beschäftigte Mitarbeiter tätig. Mit der „Kür zur Unternehmerin des Jahres“ – initiiert von Frau in der Wirtschaft (FiW) – wurde am Mittwochabend dieser Leistung zum bereits dritten Mal auf der großen Bühne im Europasaal der WKO Steiermark vor rund 200 Gästen Tribut gezollt. Die Verleihung wurde von der zweiten Landtagspräsidentin Manuela Khom gemeinsam mit WKO Steiermark Vizepräsident Andreas Herz und der Vorsitzenden von „Frau in der Wirtschaft“, Adelheid Moretti vorgenommen – in Kooperation mit der Steiermärkischen Sparkasse, der Wiener Städtischen Versicherung, dem Land Steiermark sowie der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKO Steiermark.

„Unsere Unternehmerinnen stehen für Einsatz, Professionalität und Verlässlichkeit“

In vier Kategorien wählte auch in diesem Jahr die fachkundige Jury jeweils eine Siegerin (Steckbriefe siehe Anhang). Den Award für besondere unternehmerische Leistungen sicherte sich Barbara Maxonus (Bäder fürs Leben GmbH). Für außergewöhnliche Leistungen im Bereich Regionalität - Nachhaltigkeit wurde Bettina Fink-Haberl (Fink-Haberl GmbH) geehrt. Zur „Unternehmerin des Jahres“ in der Kategorie „Innovation - Neue Geschäftsfelder“ wurde Bettina Grieshofer („Platzhirsch“) gekürt. Den Preis für die beste Neugründung/Startup sicherte sich Mariane Leyacker-Schatzl (Eisperle GmbH).

„Die heute hier Ausgezeichneten stehen stellvertretend für die enorme wirtschaftliche Frauenpower im Land. Unsere Unternehmerinnen zeigen tagtäglich aufs Neue, dass sie als tragende Säulen der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken sind, weil sie bereit sind, nicht nur die Grenzen im Denken, sondern auch im Handeln zu überschreiten. Sie sind längst ein wichtiger Motor, der Innovationen vorantreibt“, zeigte sich die Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ in der Steiermark, Adelheid Moretti, stolz über die Leistungen: „Unsere Unternehmerinnen stehen für Einsatz, Professionalität und Verlässlichkeit. Mit den nun bereits zum dritten Mal vergebenen Auszeichnungen wollen wir diese großartigen Leistungen stärker sichtbar machen.“ betonte Moretti. Ein Befund, dem sich Manuela Khom gerne anschloss: „Frau in der Wirtschaft präsentiert mit dieser Auszeichnung heuer erneut wie vielfältig und innovativ die steirischen Unternehmerinnen-Landschaft ist.“

WKO Steiermark Vizepräsident Andreas Herz hob die Wichtigkeit weiblichen Unternehmertums hervor: „Dass immer mehr Unternehmensgründungen von Frauen getätigt werden, ist erfreulich, denn der Schritt in die Selbständigkeit ist auch der beste Weg zu mehr Gleichstellung. Allein in den vergangenen fünf Jahren betrug das Plus hier knapp 20 Prozent.“ Damit potenziellen Neugründerinnen wie auch den bereits versierten Unternehmerinnen das Business erleichtert werde, habe „Frau in der Wirtschaft“ in den vergangenen Jahren bereits viele interessenpolitische Erfolge verzeichnen können, ergänzt Moretti: „Etwa die die Verbesserungen bei Kinderbetreuungsgeld, die Betriebshilfe oder die Einführung des Krankengeldes für Selbständige.“ Doch es gebe noch reichlich Handlungsbedarf, um weiblichen Unternehmerinnen sowie Frauen in Führungspositionen den Rücken zu stärken: „Das beginnt beim lange geforderten flächendeckenden Ausbau von Betreuungsangeboten speziell für die Allerjüngsten, aber auch für Schulkinder in der Ferienzeit und geht über die Ausweitung der Absetzbarkeit von Betreuungskosten bis hin zu flexibleren Arbeitszeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ebenso setzen wir uns dafür ein, das Thema Entrepreneurship in den Bildungseinrichtungen noch stärker zu verankern.“ 

Die Steckbriefe der vier Siegerinnen:

Kategorie: Besondere unternehmerische Leistung

Barbara Maxonus, Bäder fürs Leben GmbH

8940 Liezen, Hauptstraße 16, www.baeder-fuers-leben.at

Ausgezeichnet für ihren außergewöhnlichen unternehmerischen Einsatz, neben dem damaligen Mutterdasein im Teenageralter, nun als mehrfach ausgezeichnete beste Sanitärplanerin Österreichs, hat sich die Unternehmerin in einer Männerdomäne sehr erfolgreich einen Namen gemacht. Ihre persönliche Beratungs- und kreative Planungsqualität und die daraus resultierenden optimalen Kundenlösungen - auch im barrierefreien Wohnbau - zeichnen die Unternehmerin aus.

Kategorie: Regionalität - Nachhaltigkeit

Bettina Fink-Haberl, Fink-Haberl GmbH

8262 Ilz, Walkersdorf 23, www.finks-haberl.at

Ausgezeichnet als Unternehmen, das als Familienunternehmen sowohl Tradition als auch das Moderne vereint. Das Unternehmen steht für Qualität, Gastlichkeit, Wertschätzung der regionalen Produkte und beschäftigt MitarbeiterInnen aus der Region.

Sowohl im Gasthaus Haberl, als auch in der Produktion von Fink’s Delikatessen wird großer Wert auf die regionalen Produkte gelegt. Mit der eigenen Hackschnitzel-, Solar- und Photovoltaikanlage steht die Nachhaltigkeit ebenso im Vordergrund.

Kategorie: Innovation – Neue Geschäftsfelder

Bettina Grieshofer, Platzhirsch

Ischlerstraße 82, 8990 Bad Aussee, www.platzhirsch-badaussee.at

Ausgezeichnet für ihren Online-„MY DIRNDL“-Konfigurator. Mit diesem können sich Kundinnen unter vielen Farb-, Stoff- und Design-Variationen ihr ganz persönliches Wunsch-Dirndl selbst zusammenstellen und direkt online bestellen. So ist es auch möglich, ein Platzhirsch-Dirndl zu kaufen, ohne nach Bad Aussee zu fahren. Alle Bestandteile des Dirndls und auch die verarbeiteten Materialien stammen aus Österreich.

Kategorie: Start Up – Neugründung

Mag. (FH) Mariane Leyacker-Schatzl, Eisperle GmbH
8045 Graz, Andritzer Reichsstraße 47, www.eisperle.at

Ausgezeichnet als erste vegane Eisdiele in der Steiermark, bietet die Eisperle den Kunden pures veganes Premium-Eis. Aufgrund des fehlenden Angebotes in Graz wurde be-schlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nach zwei Jahren des Tüftelns und Ausprobierens in der eigenen Garage wurde die Idee der Produktion veganer Eiskreationen umgesetzt. Die hochwertigen Rohstoffe werden von regionalen Bio-Bauern geliefert und täglich frisch, ohne Konservierungsmittel oder andere künstliche Zusatzstoffe, zubereitet. Die Unternehmerin beweist mit unzähligen Sorten, wie cremig und fruchtig reines veganes Eis schmecken kann.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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