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"Wir Unternehmer haben auch eine Vorbildfunktion"

Karin Pendl führt gemeinsam mit ihrem Mann das gleichnamige Leobener Möbelgeschäft mit Miele-Center, eine Tischlerei und sowie ein Transportunternehmen. „Das Wiederhochfahren des Landes kann nur gelingen, wenn wir alle gemeinsam unseren Anteil daran leisten“, ist sie überzeugt.

Karin Pendl
© Pendl Karin Pendl: "Als Unternehmer haben wir eine Vorbildfunktion, auch im Privaten, als Konsumenten."

Corona habe gezeigt, wie schnell es von einem Tag auf den nächsten kritisch werden kann, erzählt Karin Pendl: „Die Wirtschaft hat in den letzten Wochen schwer gelitten – und mit ihr jeder einzelne, der jetzt von allgemeiner Job-Unsicherheit, Kurzarbeit oder gar Kündigung betroffen ist.“  Umso mehr sei jetzt der Einsatz jedes einzelnen gefordert, unterstreicht die Unternehmerin, die gemeinsam mit ihrem Mann und einer ihrer beiden Töchter in der Assistenz drei Geschäfte in Leoben führt: „Wir betreiben ein Einrichtungshaus mit Miele-Center, eine eigene Tischlerei und ein Transportunternehmen.“

22 Mitarbeiter zählt man in den Betrieben, den Shutdown habe man dank Tischlerei und Services im Miele-Center relativ gut überstanden, berichtet Pendl. „Wir gehen aber davon aus, dass wir die Krise zeitversetzt im Sommer bzw. Herbst richtig zu spüren bekommen werden. Denn Einrichtungsplanungen haben mehrwöchige Vorlaufzeiten, während der letzten Wochen wurden hier bestehende Aufträge abgearbeitet.“ Neue Aufträge kämen jetzt mit der Öffnung des Geschäfts wieder herein, aber nur langsam, so Pendl.  

Mit gutem Beispiel vorangehen 

„Wir freuen uns über jeden Kunden, der auf einen heimischen Betrieb wie den unseren setzt. Denn nur wenn wir als Konsumenten unser Geld auch im eigenen Land ausgegeben wird, kann der ,Wiederaufbau‘ gelingen“, betont Pendl. „Und hier nehme ich die Unternehmer nicht aus, ganz im Gegenteil: Wir haben eine Vorbildfunktion, auch im Privaten. Wenn ich stärkeres Bewusstsein der Konsumenten  für heimische Produkte – egal welcher Art – einfordere, dann muss ich hier auch selbst mit gutem Beispiel vorangehen – und in der Region einkaufen, nicht auf Amazon und Co.“

Verzögerte Ausschreibungen schaden der Region 

Während das Business im Einrichtungshaus und der Tischlerei nun langsam wieder losgehe, bereite ihr der Baubereich aber weiterhin große Sorgen, erzählt Pendl: „Die Ausschreibungen wurden von den Gemeinden quasi eingefroren, hier war wochenlang totaler Stillstand.“ Geschlossene Baustellen und keine weiteren Investitionen treffen die großen Bauunternehmen massiv, so Pendl – und in weiterer Folge auch die regionalen Subbetriebe. „Wir hängen direkt an den Großen. Und wenn diese, wie zuletzt selbst nur sehr wenig Arbeit haben, bleibt für die Kleinen natürlich gar nichts übrig.“

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