th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

"Unsere Kunden halten das Tagesgeschäft am Laufen"

Gundi Krainz ist Chefin der Traditionsgärtnerei Pranzl in Irdning. Wegen abgesagter Veranstaltungen und Hochzeiten sind die Umsatzeinbrüche massiv, aber die Unternehmerin bleibt dennoch zuversichtlich: Die Kunden sichern auch weiterhin das Tagesgeschäft.

Gundi Krainz in ihrem Betrieb
© Armin Walcher Gundi Krainz führt die von ihrem Großvater gegründete Gärtnerei Pranzl in der dritten Generation.

Auch beim Floristikbetrieb Pranzl im obersteirischen Irdning hat sich durch die Corona-Krise der betriebliche Alltag schlagartig verändert. "Wir mussten den Betrieb von heute auf morgen schließen", blickt Chefin Gundi Krainz auf die vergangenen zwei Monate zurück. Eine äußerst schwierige Zeit, sind doch durch die Hotelschließungen wichtige Kunden weggefallen. "Von Hochzeiten bis zu Seminaren und anderen Veranstaltungen wurde alles abgesagt, das lässt große Teile meines Umsatzes wegbrechen", berichtet sie. 

Während des Shutdowns hat die Unternehmerin ein Lieferservice und Abholung auf Vorbestellung angeboten, um ihre Kunden weiter mit Produkten aus der Gärtnerei versorgen zu können.

Wertschätzung für regionale Betriebe

Trotz der schwierigen Situation bleibt die Ennstalerin, die den Familienbetrieb in dritter Generation führt, zuversichtlich: "Meine Kunden schätzen so sehr, dass sie hier im Ort einen Betrieb haben und halten mir auch in dieser schwierigen Zeit die Treue." So ist zumindest das Tagesgeschäft einmal weitgehend gerettet. Nach dem verlorenen Ostergeschäft war auch der Muttertag kürzlich so etwas wie ein  Lichtblick, sagt Krainz: "Es konnte die Verluste freilich nicht wettmachen, aber es war ein positives Signal. Die Mamas wurden  heuer besonders großzügig beschenkt".

Seit dem 14. April darf die Enkelin des Firmengründers den Betrieb nun wieder offen halten, freilich mit Masken und dem nötigen Sicherheitsabstand. Und dieser Tage folgt auch die Öffnung des Glashauscafés, wo jeden Freitag auch warmes Essen serviert wird: "Ich hoffe sehr, dass dann wieder ein Stück mehr Normalität einkehrt."

Für die nächsten Monate ist Krainz trotz der großen Herausforderungen optimistisch: "Viele Leute werden ihren Urlaub zu Hause verbringen und für die Verschönerung ihrer Gärten heuer mehr Geld in die Hand nehmen." Die treuen Kunden und die Liebe zur Floristik treibe sie an, auch in dieser herausforderden Zeit weiterhin ihre Frau im Betrieb zu stehen, schließt sie.

Das könnte Sie auch interessieren

Karin Lorenz, Karina Rüge

Weiblicher Erfolgskurs in einer Männerdomäne

Rund um den Weltfrauentag holen wir steirische Vorzeigebetriebe vor den Vorhang, die in weiblicher Hand sind. Einer davon ist der weststeirische Fertigungsbetrieb Heideco. Karin Lorenz und ihre Tochter Karina Rüge stehen an der Spitze des 25-Mann-Betriebs, den sie mit viel unternehmerischem Gespür auf Kurs gebracht haben. mehr

Irene Schwarz (li.) mit ihren Mitarbeiterinnen

Graz-Umgebung: So haben sich die Betriebe für den Neustart gerüstet

Seit 8. Februar haben Händler und körpernahe Dienstleister wieder geöffnet. Wir haben die Betriebe gefragt, wie sie die erste Zeit des Wiederhochfahrens der Wirtschaft erleben. mehr