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Um zwei Drittel mehr offene Stellen im August verfügbar

Die Arbeitslosigkeit ist im Vormonat um 13 Pozent gesunken, gleichzeitig stieg die Zahl der offenen Stellen um 65,8 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit im Steirerland ist einmal mehr gesunken – im Gegensatz dazu steigt der Fachkräftemangel mit einem Plus von 65,8 Prozent an offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr weiter stark an.
© Halfpoint - stock.adobe.com Die Arbeitslosigkeit im Steirerland ist einmal mehr gesunken – im Gegensatz dazu steigt der Fachkräftemangel mit einem Plus von 65,8 Prozent an offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr weiter stark an.

31.159 Menschen sind in der Steiermark derzeit auf Arbeitssuche  – im Vergleich zum Vorjahr sind das um 4.660 (minus 13 Prozent) weniger Personen, die beim AMS als arbeitslos gemeldet sind. 

Dementsprechend zugenommen hat der Beschäftigungsstand im Steiererland: Um 16.000 Personen mehr als im Jahr 2017 gehen einer Arbeit nach, das macht ein Plus von insgesamt 3,1 Prozent.  „Damit entwickelt sich die Steiermark im Bundesländervergleich auch weiterhin besser als der Durschschnitt“ berichtet Karl-Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer beim AMS Steiermark. Nur in Tirol ist die Arbeitslosigkeit noch stärker zurückgegangen. 

Bemerkenswert ist auch, dass sich das Minus durch das ganze Bundesland und durch alle Branchen zieht: Spitzenreiter im Rückgang der Arbeitslosigkeit ist einmal mehr der Bezirk Voitsberg mit einem satten Minus von 21,6 Prozent, knapp gefolgt vom Bezirk Murau mit einem Minus von 19,1 Prozent sowie Mürzzuschlag (minus 18,3 Prozent). Das Schlusslicht im Ranking bildet der Bezirk Leoben, doch selbst hier hat die Zahl der Arbeitssuchenden im Vormonat um insgesamt 6,9 Prozent abgenommen.

Weitherin schwierig bleibt für die heimischen Unternehmen aber die Suche nach geeignten Mitarbeitern: Die Zahl der offenen Stellen hat im Steirerland im Vergleich zum Vorjahr nämlich um sage und schreibe 65,8 Prozent zugenommen – so sind aktuell 12.656 offene Jobs in verschiedensten Branchen verfügbar. Der Fachkräftemangel bleibe daher laut Snobe „auch weiterhin ein dominierendes Thema am steirischen Arbeitsmarkt.“

Von Sarah Gritsch.

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